MÄRKTE USA/Unerwartet starke Inflation belastet Aktien - Dollar steigt


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Aktien

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NEW YORK (Dow Jones)--Inflations- und Zinserhöhungsängste überschatten am Mittwoch den Handelsauftakt an den US-Börsen. Die Verbraucherpreise sind im April deutlicher als erwartet und so stark wie zuletzt 2009 gestiegen.

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Der Dow-Jones-Index fällt um 0,3 Prozent auf 34.185 Punkte. Der S&P-500 sinkt um 0,5 Prozent. Der technologielastige Nasdaq-Composite verliert 1,0 Prozent. Technologiewerte gelten als besonders zinssensitiv wegen des hohen Fremdkapitalanteils der Branchenunternehmen. Der Dollar legt zu, und am Anleihemarkt geht es mit den Renditen nach oben.

Die eine Stunde vor der Startglocke veröffentlichten Preisdaten geben der Furcht vor einer stark steigenden Inflation neue Nahrung und schüren damit auch Befürchtungen, dass die US-Notenbank darauf mit einer strafferen Geldpolitik reagieren könnte. Dies gilt obwohl zuletzt diverse US-Notenbanker betont haben, dass sie derzeit noch keine Notwendigkeit dafür sehen, die monatlichen Anleihekäufe zurückzufahren, mithin die geldpolitischen Zügel etwas anzuziehen. Andererseits kamen auch aus ihren Reihen hohe Inflationsprognosen. Allerdings hat die US-Notenbank in der jüngeren Vergangenheit immer wieder betont, derartige Preisauftriebe als von vorübergehender Natur einzustufen.

Am Anleihemarkt steigt die Zehnjahresrendite rund 5 Basispunkte auf 1,67 Prozent. Der Dollarindex legt um 0,3 Prozent zu. Der Euro sackte von Kursen um 1,2120 vor Bekanntgabe der Daten bis auf 1,2072 Dollar ab und erholt sich aktuell etwas.

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Positiver Ausblick stützt Electronic Arts

Unternehmensseitig hat unter anderem der Videospiele-Entwickler Electronic Arts Geschäftszahlen vorgelegt, die eher enttäuschten, diese aber mit einem optimistischen Ausblick garniert. Die Aktie steigt um 0,3 Prozent. Ebenfalls positiv aufgenommen werden die Zahlen von Wendy's (+4,4%) und Unity Software (+2,3%).

Amazon zeigen sich 0,6 Prozent schwächer, obwohl der Online-Handelsriese im Streit um Steuervergünstigungen mit der EU einen juristischen Erfolg erzielt hat. Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg hob eine Entscheidung der EU-Kommission aus dem Jahr 2017 auf, die Amazon zur Zahlung von Steuern in Höhe von 250 Millionen Euro an Luxemburg verurteilt hatte.

Die Ölpreise profitieren vom Rückgang der US-Ölvorräte, den der Branchenverband API am späten Dienstag gemeldet hat. Die Akteure hoffen, dass die offiziellen Daten am Mittwoch diese Tendenz bestätigen. Unterstützung kommt auch von der Internationalen Energieagentur (IEA). Diese erwartet, dass gegen Ende des Jahres die Nachfrage das Angebot am Ölmarkt übersteigen wird.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 34.185,11 -0,25 -84,05 11,69

S&P-500 4.131,06 -0,51 -21,04 9,98

Nasdaq-Comp. 13.261,27 -0,96 -128,16 2,89

Nasdaq-100 13.197,17 -1,15 -154,09 2,40

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 0,17 1,6 0,16 5,6

5 Jahre 0,86 6,3 0,80 50,2

7 Jahre 1,33 5,7 1,27 67,9

10 Jahre 1,67 5,1 1,62 75,1

30 Jahre 2,38 2,5 2,35 72,8

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:30 Di, 17:25 % YTD

EUR/USD 1,2101 -0,40% 1,2130 1,2168 -0,9%

EUR/JPY 132,13 +0,12% 132,00 132,01 +4,8%

EUR/CHF 1,0965 -0,10% 1,0976 1,0974 +1,4%

EUR/GBP 0,8571 -0,22% 0,8584 0,8599 -4,0%

USD/JPY 109,19 +0,53% 108,82 108,48 +5,7%

GBP/USD 1,4118 -0,17% 1,4131 1,4150 +3,3%

USD/CNH (Offshore) 6,4448 +0,24% 6,4367 6,4259 -0,9%

Bitcoin

BTC/USD 56.322,25 -0,44% 57.244,25 56.094,00 +93,9%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 66,08 65,28 +1,2% 0,80 +35,9%

Brent/ICE 68,89 68,55 +0,5% 0,34 +34,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.832,08 1.837,33 -0,3% -5,26 -3,5%

Silber (Spot) 27,45 27,61 -0,6% -0,17 +4,0%

Platin (Spot) 1.239,25 1.239,40 -0,0% -0,15 +15,8%

Kupfer-Future 4,75 4,78 -0,6% -0,03 +34,8%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/raz

(END) Dow Jones Newswires

May 12, 2021 09:49 ET (13:49 GMT)

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