MÄRKTE USA/US-Verbraucherpreise sorgen für keinen Impuls


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NEW YORK (Dow Jones)--Wenig verändert dürfte die Wall Street in den Handel am Donnerstag starten - trotz eines erhöhten Preisauftriebs. Die US-Verbraucherpreise sind im Mai weiter stark gestiegen und erreichten mit einem Plus von 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr die höchste jährliche Inflationsrate seit fast 13 Jahren. Gegenüber dem Vormonat wurde ein Plus von 0,6 Prozent vermeldet. Die Prognosen waren von einer Zunahme um 4,7 bzw. 0,5 Prozent ausgegangen. Die Kerninflation lag allerdings nur leicht über der Schätzung.

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Der Future auf den S&P-500 verbessert sich aktuell um 0,2 Prozent. Auch der Dollar zeigt auf die US-Verbraucherpreise keine größere Reaktion.

Bislang wird der steigende Preisdruck von der US-Notenbank als temporär dargestellt. Bei den Investoren wird aber befürchtet, dass ein stärker als erwartet ausfallender Anstieg die Fed früher als geplant zu einer Straffung der Geldpolitik zwingen könnte. Ob sich die Fed zum Handeln gezwungen sieht, dürfte bereits die Fed-Sitzung am Mittwoch zeigen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren geldpolitischen Kurs indes gehalten. So wurde die sehr akkommodierende Geldpolitik wie im Vorfeld erwartet bestätigt. Nur eine Minderheit der Marktteilnehmer hatte mit einer Reduzierung der Wertpapierkäufe gerechnet. Die Leitzinsen sowie die sie betreffende Forward Guidance blieben ebenfalls konstant. Der Euro reagiert auf die Beschlüsse kaum.

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Etwas in den Hintergrund treten die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Deren Zahl hat in der Woche zum 5. Juni abgenommen und fiel auf den niedrigsten Stand seit der Woche zum 14. März 2020.

Gamstop-Aktie nach Zahlen und mit SEC-Untersuchungen unter Druck

Bei den Einzelwerten geht es für die Gamestop-Aktie nach Quartalszahlen vorbörslich um 7,5 Prozent nach unten. In ihrem ersten Quartal schrieb Gamestop trotz höherer Umsätze weiter rote Zahlen und wartete daneben mit der lange vom Markt erwarteten Bestellung eines neuen Finanzchefs auf.

Die Aktie der Einzelhandelskette für Unterhaltungssoftware hatte in den ersten Wochen des Jahres für Schlagzeilen gesorgt mit erratischen Kursbewegungen - zumeist nach oben. Dahinter hatten Privatanleger gestanden, die sich über soziale Medien und Plattformen einen "Krieg" mit Hedgefonds geliefert hatten, die auf einen sinkenden Gamestop-Kurs gewettet hatten. Die US-Börsenaufsicht SEC reagierte auf die Zunahme des Handels mit sogenannten "Meme-Aktien" wie Gamestop und AMC Entertainment und kündigte eine breite Prüfung der Marktstruktur an. Die Aktien von AMC Entertainment verlieren 4,5 Prozent.

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Ölpreise legen mit Opec-Aussagen leicht zu

Mit Aufschlägen zeigen sich die Ölpreise. Vor allem die Entscheidung der Opec, ihre Nachfrageprognosen unverändert zu lassen, schiebe die Preise an, heißt es. Der Belebung der globalen Ölnachfrage wird sich nach Einschätzung der Opec in der zweiten Hälfte 2021 verstärken, während die Welt weiterhin die im vergangenen Jahr entstandene Angebotsschwemme abbaut. Die Blicke sind auch auf die Atomgespräche mit dem Iran gerichtet, die am Donnerstag wieder aufgenommen werden sollen. Sollte es hier zu einer baldigen Einigung kommen, könnten wieder verstärkt iranische Ölexporte an dem Markt kommen, heißt es.

Der Goldpreis reagiert volatil auf die US-Verbraucherpreise. Der Preis fällt zunächst unter die Marke von 1.870 Dollar und steigt dann über 1.890 Dollar. Aktuell kostetet die Feinunze 1.891 Dollar.

Am Anleihemarkt legen die Renditen nach den Daten leicht zu. Die zehnjährige Rendite steigt aktuell um 3,1 Basispunkte auf 1,52 Prozent.

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US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 0,16 1,2 0,14 4,0

5 Jahre 0,78 2,7 0,75 41,5

7 Jahre 1,20 3,9 1,16 54,9

10 Jahre 1,52 3,1 1,49 60,2

30 Jahre 2,20 3,1 2,17 55,4

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 7:35 Uhr Mi, 17.16 Uhr % YTD

EUR/USD 1,2185 +0,05% 1,2166 1,2185 -0,2%

EUR/JPY 133,64 +0,10% 133,29 133,56 +6,0%

EUR/CHF 1,0918 +0,06% 1,0900 1,0916 +1,0%

EUR/GBP 0,8613 -0,17% 0,8623 0,8630 -3,6%

USD/JPY 109,68 +0,05% 109,55 109,61 +6,2%

GBP/USD 1,4146 +0,22% 1,4108 1,4120 +3,5%

USD/CNH (Offshore) 6,3859 -0,04% 6,3818 6,3895 -1,8%

Bitcoin

BTC/USD 37.817,50 +3,16% 36.614,25 35.946,50 +30,2%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 70,26 69,96 +0,4% 0,30 +44,8%

Brent/ICE 72,62 72,22 +0,6% 0,40 +41,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.890,89 1.888,58 +0,1% +2,31 -0,4%

Silber (Spot) 27,89 27,78 +0,4% +0,12 +5,7%

Platin (Spot) 1.145,50 1.153,53 -0,7% -8,03 +7,0%

Kupfer-Future 4,49 4,53 -1,0% -0,04 +27,2%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 10, 2021 09:08 ET (13:08 GMT)

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DatumRatingAnalyst
09.08.19 AMC Entertainment A Buy B. Riley FBR
08.04.19 AMC Entertainment A Buy B. Riley FBR
22.01.19 AMC Entertainment A Neutral B. Riley FBR
11.07.18 AMC Entertainment A Outperform Imperial Capital
21.06.18 AMC Entertainment A Buy The Benchmark Company