MÄRKTE USA/Wall Street baut Verluste im Verlauf aus


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DOW JONES--Die Wall Street baut ihre Verluste am Dienstag im Verlauf aus - im Gefolge steigender Ölpreise. Händler sprechen von wachsendem Unbehagen wegen des in der Nacht endenden Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an den Iran. Trump droht mit einer Eskalation im Iran-Krieg, sollte der Mullah-Staat die Seestraße von Hormus für die Schifffahrt nicht wieder freigeben. Meldungen über US-Angriffe auf die iranische Insel Charg - einem wichtigen Verladezentrum für iranisches Erdöl - lassen die Risikoneigung sinken, Anleger veräußern Aktien.

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"Sofern es keine Fortschritte auf diplomatischer Ebene gibt, wird es für Investoren schwierig sein, vor Ablauf der 20-Uhr-Frist des Präsidenten an den Iran, die Straße von Hormus wieder zu öffnen oder mit dem Zorn des US-Militärs zu rechnen, größere Risiken einzugehen", sagt Marktstratege Paul Hickey von Bespoke Investment Group. Mit dem sich nähernden Ablauf des Ultimatums schwänden auch die Hoffnungen, dass der Konflikt durch Verhandlungen beigelegt werden könne, heißt es. Gegen Mittag US-Ostküstenzeit fällt der Dow-Jones-Index um 0,6 Prozent auf 46.407 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite büßen 0,5 bzw. 0,8 Prozent ein.

Die Ölpreise ziehen an, da die USA Ziele auf der iranischen Insel Charg angreifen. Trump hat mit einem massiven Bombardement von Brücken und Kraftwerken gedroht, falls der Iran der Aufforderung nicht nachkommt. "Ein Angriff auf die iranische Energieinfrastruktur würde eine erhebliche Eskalation des Krieges bedeuten, der bereits auf ein zu Beginn des letzten Monats unerwartetes Niveau hochgefahren wurde", heißt es bei Ritterbusch & Associates. Ein Fass der US-Erdölsorte WTI verteuert sich um 2,8 Prozent.

Mit den steigenden Ölpreisen ziehen auch wieder Zinserhöhungsspekulationen an. An Anleihemarkt erhöhen sich daher die Renditen, die zehnjährige bei US-Staatsanleiihen um 2 Basispunkte auf 4,35 Prozent. Die Auswirkungen hoher Energiepreise werden sich voraussichtlich in den US-Inflationsdaten für März zeigen, die am Freitag veröffentlicht werden, so die Strategen von Blackrock.

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Während der Dollarindex um 0,1 Prozent nachgibt, steigt der Goldpreis mit dem leicht fallenden Greenback und nach den Vortagesverlusten leicht. Der Dollar dürfte aber gefragt bleiben, es sei denn, im Nahost-Konflikt werde ein Waffenstillstand erreicht oder die von Präsident Trump gesetzte Frist an den Iran werde längerfristig verschoben, urteilt ING-Analyst Chris Turner. Im aktuellen Umfeld sorgen die US-Konjunkturdaten für keinen Impuls. So ist der Auftragseingang langlebiger Güter im Februar etwas stärker zurückgegangen als erwartet.

Unter den Einzelwerten geht es für die Aktien des Krankenversicherers Humana 8,5 Prozent nach oben. Die US-Regierung hat die Vergütungssätze für private Krankenversicherungen deutlich stärker angehoben hat als erwartet. Die Papiere von UnitedHealth steigen um 10,4 Prozent, CVS Health rücken um 7 Prozent vor.

Apple sinken um 3,7 Prozent, nachdem Nikkei Asia berichtet hat, dass das lang erwartete faltbare Mobiltelefon des iPhone-Herstellers auf technische Hürden gestoßen sei und es zu Lieferverzögerungen kommen könnte. Broadcom legen um 4,2 Prozent zu. Aus einer Mitteilung geht hervor, dass der Chiphersteller seine Zusammenarbeit mit Alphabet (+1,1%) bis 2031 verlängert hat. Arm rutschen um 4,1 Prozent ab - Morgan Stanley hat die Aktie abgestuft.

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Kreuzfahrtaktien fallen auf breiter Front wegen steigender Ölpreise und schwindender Hoffnungen auf ein rasches Kriegsende: Norwegian Cruise Line, Carnival und Royal Caribbean geben um bis zu 5,2 Prozent ab. Die Aktien von Casey's General Store verlieren nur 0,1 Prozent an. Die Aktien werden mit Handelsbeginn am 9. April in den S&P-500 aufgenommen. Sie ersetzen dort die Aktien von Hologic, die infolge der Übernahme durch Blackstone und TPG Global aus dem Index herausgenommen werden.

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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

DJIA 46.407,36 -0,6 -262,52 46.669,88

S&P-500 6.577,17 -0,5 -34,66 6.611,83

NASDAQ Comp 21.824,59 -0,8 -171,75 21.996,34

NASDAQ 100 24.006,61 -0,8 -185,56 24.192,17

US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 3,85 +0,00 3,88 3,84

5 Jahre 3,99 +0,01 4,02 3,97

10 Jahre 4,35 +0,02 4,38 4,32

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:21 Uhr

EUR/USD 1,1572 +0,3 0,0031 1,1541 1,1539

EUR/JPY 185,01 +0,4 0,7300 184,28 184,3600

EUR/CHF 0,9253 +0,5 0,0043 0,9210 0,9212

EUR/GBP 0,8733 +0,2 0,0013 0,872 0,8722

USD/JPY 159,87 +0,1 0,1900 159,68 159,7600

GBP/USD 1,3248 +0,1 0,0016 1,3232 1,3225

USD/CNY 6,8567 -0,4 -0,0257 6,8824 6,8824

USD/CNH 6,8632 -0,2 -0,0102 6,8734 6,8763

AUS/USD 0,6941 +0,4 0,0025 0,6916 0,6914

Bitcoin/USD 68.127,20 -2,4 -1.701,70 69.828,90 69.659,63

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 115,51 +2,8 3,10 112,41

Brent/ICE 109,56 -0,2 -0,21 109,77

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.659,33 +0,3 11,94 4.647,39

Silber 71,45 -1,8 -1,34 72,79

Platin 1.930,04 -2,5 -49,47 1.979,51

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

April 07, 2026 12:40 ET (16:40 GMT)

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