MÄRKTE USA/Wall Street fester - Schwacher Empire State Index stützt


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822.00 EUR -51.00 EUR -5.84 %

176.24 EUR -12.06 EUR -6.40 %

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DOW JONES--Zum Start in die neue Woche kommt es an den US-Börsen zu einer Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste. Der Dow-Jones-Index steigt kurz nach Handelsbeginn um 0,7 Prozent auf 46.891 Punkte. Der S&P-500 gewinnt 1,0 Prozent und der Nasdaq-Composite 1,3 Prozent. Ausschlaggebend dürfte letztlich aber die Nachrichtenlage um den Iran-Krieg sein. Ein schnelles Ende des Krieges scheint noch immer nicht in Sicht. Etwas Unterstützung erhalten die Aktienmärkte Marktteilnehmern zufolge vom Aufruf des US-Präsidenten Donald Trump an andere Länder, Schiffen auf ihrer Passage durch die Straße von Hormus Geleitschutz zu gewähren.

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Die faktische Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran, durch die normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Öltransporte läuft, hatte in der vergangenen Woche die Furcht vor Versorgungsengpässen befeuert und die Ölpreise drastisch nach oben getrieben, was wiederum die Aktienmärkte belastete. Zwar haben etliche Länder Teile ihrer strategischen Ölreserven freigegeben und andere Maßnahmen ergriffen, um die Belastung für die Wirtschaft und die Bevölkerung zu lindern, doch bewegen sich die Ölpreise in der Nähe ihrer jüngst erreichten hohen Niveaus, auch wenn sie aktuell nachgeben. Denn im Zuge der Kampfhandlungen wurden Teile der Ölinfrastruktur in der Region zerstört: im Iran durch Angriffe der israelischen und US-Streitkräfte, in anderen Ölförderländern durch iranische Gegenschläge. Selbst wenn die Straße von Hormus bald wieder gefahrlos passiert werden könnte, dürfte es dauern, bis die verfügbaren Kapazitäten und das Angebot wieder das Niveau von vor dem Krieg erreichen.

Konjunkturseitig ist am Montag der Empire State Manufacturing Index im März überraschend deutlich zurückgegangen und wider Erwarten in negatives Terrain abgerutscht. Das deute auf eine Abkühlung der Wirtschaftsaktivität im Großraum New York hin, merkt Andreas Lipkow von CMC Markets an. Dadurch könnte das Zinssenkungsthema grundsätzlich wieder etwas mehr Fantasie bekommen, so Lipkow. Die Industrieproduktion ist derweil im Februar etwas stärker gestiegen als angenommen. Highlight der Woche dürfte aber der Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch sein. Es wird weithin erwartet, dass die Federal Reserve die Zinsen unverändert lässt. Das Interesse gilt vor allem Aussagen zum künftigen geldpolitischen Kurs. Im Zuge der steigenden Ölpreise dürfte die ohnehin schon hartnäckig hohe Inflation in den USA nochmals zugelegt haben, was baldige Zinssenkungen unwahrscheinlich macht.

Unternehmenstermine sind rar; die Bilanzsaison in den USA ist fast vorüber. Spannend könnte die Entwicklerkonferenz von Nvidia werden, die am Montag beginnt. Der Kurs von Nvidia steigt um 2 Prozent.

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Die Aktien von Nebius machen einen Satz von 14,4 Prozent. Das Unternehmen hat einen Vertrag mit Meta zur Bereitstellung von KI-Kapazitäten geschlossen, der bis zu 27 Milliarden Dollar wert sein könnte. Meta (+2,9%) wiederum plant einem Bericht von Reuters zufolge den Abbau von 20 Prozent der 80.000 Arbeitsplätze bei der Facebook-Mutter.

Micron gewinnen 5,3 Prozent. Der Chiphersteller plant den Bau einer zweiten Produktionsstätte auf dem Gelände seiner Fabrik in Taiwan. Sandisk und Western Digital verbessern sich im Gefolge um 5 und 5,5 Prozent.

Am Devisenmarkt kommt der in der vergangenen Woche als Fluchtwährung gesuchte Dollar etwas zurück. Der Dollarindex sinkt um 0,4 Prozent. Die zuletzt deutlich gestiegenen Renditen der US-Anleihen fallen leicht, im Zehnjahresbereich um 5 Basispunkte auf 4,23 Prozent.

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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

DJIA 46.891,09 +0,7 +332,62 46.558,47

S&P-500 6.697,35 +1,0 +65,16 6.632,19

NASDAQ Comp 22.387,91 +1,3 +282,55 22.105,36

NASDAQ 100 24.692,65 +1,3 +311,92 24.380,73

US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 3,68 -0,05 3,72 3,67

5 Jahre 3,81 -0,06 3,85 3,81

10 Jahre 4,23 -0,05 4,27 4,23

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Fr, 19:42

EUR/USD 1,1482 +0,6 0,0066 1,1416 1,1438

EUR/JPY 182,7 +0,2 0,3800 182,32 182,6000

EUR/CHF 0,9043 +0,1 0,0011 0,9032 0,9038

EUR/GBP 0,864 +0,1 0,0006 0,8634 0,8634

USD/JPY 159,12 -0,4 -0,5900 159,71 159,6100

GBP/USD 1,3287 +0,5 0,0065 1,3222 1,3243

USD/CNY 6,8955 -0,0 -0,0006 6,8961 6,8961

USD/CNH 6,8902 -0,2 -0,0143 6,9045 6,9049

AUS/USD 0,706 +1,2 0,0080 0,698 0,7007

Bitcoin/USD 74.314,64 +3,6 2.566,22 71.748,42 71.254,06

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 94,59 -4,2 -4,12 98,71

Brent/ICE 101,73 -1,4 -1,41 103,14

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 5.028,74 +0,2 10,31 5.018,43

Silber 81,34 +1,0 0,79 80,55

Platin 2.112,40 +4,3 87,82 2.024,58

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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 16, 2026 09:42 ET (13:42 GMT)

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DatumRatingAnalyst
25.06.26 Micron Technology Buy Deutsche Bank AG
25.06.26 Micron Technology Outperform RBC Capital Markets
25.06.26 Micron Technology Neutral Goldman Sachs Group Inc.
25.06.26 Micron Technology Overweight JP Morgan Chase & Co.
15.06.26 Micron Technology Outperform RBC Capital Markets