MÄRKTE USA/Wall Street mit leichten Aufschlägen erwartet
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NEW YORK (Dow Jones)--An der Wall Street zeichnen sich zum Ende der Woche leichte Aufschläge zu Handelsbeginn ab, nachdem die US-Börsen am Vortag deutliche Gewinne eingefahren hatten. Der Terminkontrakt auf den S&P-500 legt aktuell 0,4 Prozent zu. Der Ukraine-Krieg hat in der zurückliegenden Woche für ein volatiles Auf und Ab an den Börsen gesorgt. Hinzu kommen die Sorgen um hohe Energiepreise und die Inflationsentwicklung. Der Krieg geht unterdessen mit unverminderter Härte weiter. Auch am Freitag dürfte die andauernde Unruhe an den Märkten den Handel bestimmen. Zu erwarten ist, dass Anleger vorsichtig agierten und im Verlauf Risiken vor dem Wochenende minimierten, heißt es.
Konjunkturseitig ist die Agenda übersichtlich. Lediglich der Index der Verbraucherstimmung für März wird kurz nach Handelsbeginn in zweiter Lesung veröffentlicht. Daneben könnten Reden und Auftritte von Mitgliedern der US-Notenbank im Tagesverlauf weitere Erkenntnisse über den künftigen Zinskurs der Fed geben.
Ölpreise geben weiter nach
Am Ölmarkt geben die Preise nach den Vortagesabgaben noch etwas weiter nach. Das Handelsumfeld ist weiter unruhig. In der zurückliegenden Woche hatte die Aussicht auf weitere Russland-Sanktionen und die anhaltenden Diskussionen um ein Importembargo von Öl und Gas aus Russland die Preise nach oben getrieben. Die USA planen nun, in diesem Jahr verstärkt Flüssiggas nach Europa zu liefern, um die Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern. Das belastet die Preise, zudem machen auch wieder Rezessionssorgen in Europa die Runde.
Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar etwas leichter. Der Dollar-Index verliert 0,2 Prozent. Marktteilnehmer erwarten, dass der Greenback angesichts der bestehenden geopolitischen Risiken auch weiter von seinem Status als sicherer Währungshafen profitieren wird. Der Euro kommt mit rund 1,1010 Dollar von den Tageshochs bei 1,1038 etwas zurück. Im Handel verweist man auf den sehr schwachen Ifo-Geschäftsklimaindex.
Am Anleihemarkt geben die Renditen wieder etwas nach, nachdem sie am Vortag deutlich zugelegt hatten. Die Rendite zehnjähriger Papiere sinkt um 1,6 Basispunkte auf 2,36 Prozent. Rendite-Treiber in der zurückliegenden Woche war vor allem die Aussicht auf einen aggressiveren Zinskurs der US-Notenbank angesichts der hohen Inflation.
Nio nach Zahlen mit Abschlägen
Unter den Einzelwerten fallen die in den USA gelisteten Papiere von Nio vorbörslich um 5,6 Prozent, nachdem der Viertquartalsausweis des chinesischen Herstellers von Elektroautos nicht in allen Punkten überzeugt hat.
Apple (unv.) hat erstmals ihre Argumente in dem viel beachteten Rechtsstreit mit dem "Fortnite"-Hersteller Epic Games vor einem Berufungsgericht ausführlich dargelegt. Der iPhone-Hersteller forderte, dass die Entscheidung einer Richterin, wonach das Unternehmen gegen das kalifornische Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb verstößt, aufgehoben werden sollte.
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US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 2,17 +3,6 2,13 143,7
5 Jahre 2,39 -0,4 2,40 113,1
7 Jahre 2,41 -1,6 2,43 97,2
10 Jahre 2,36 -1,6 2,37 84,7
30 Jahre 2,52 -2,6 2,54 61,5
DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:53 Uhr Do, 17:25 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1010 +0,0% 1,1028 1,1003 -3,2%
EUR/JPY 133,98 -0,5% 134,26 134,39 +2,4%
EUR/CHF 1,0204 -0,3% 1,0222 1,0242 -1,6%
EUR/GBP 0,8341 -0,0% 0,8356 0,8344 -0,7%
USD/JPY 121,68 -0,6% 121,76 122,14 +5,7%
GBP/USD 1,3200 +0,1% 1,3197 1,3189 -2,5%
USD/CNH (Offshore) 6,3757 -0,1% 6,3765 6,3799 +0,3%
Bitcoin
BTC/USD 44.728,26 +1,7% 43.933,46 44.096,02 -3,3%
ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 109,24 112,34 -2,8% -3,10 +47,7%
Brent/ICE 115,90 119,03 -2,6% -3,13 +50,4%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.954,58 1.958,52 -0,2% -3,94 +6,8%
Silber (Spot) 25,64 25,55 +0,4% +0,09 +10,0%
Platin (Spot) 1.020,20 1.026,68 -0,6% -6,48 +5,1%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/err/flf
(END) Dow Jones Newswires
March 25, 2022 08:53 ET (12:53 GMT)
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