MÄRKTE USA/Wartemodus - Oracle sehr schwach


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DOW JONES--Das Warten auf neue Preisdaten bestimmt am Dienstag das Geschehen an den US-Börsen weiterhin maßgeblich. Der Dow-Jones-Index verliert im frühen Handel 0,3 Prozent auf 44.287 Punkte, der S&P-500 stagniert und Nasdaq-Composite steigt um 0,3 Prozent. Im Vorfeld dürften sich Akteure kaum weiter aus der Deckung wagen und möglicherweise eher auf Nummer sicher gehen und zu Verkäufen neigen. Dies gilt erst recht nach der jüngsten Rally mit zahlreichen Allzeithochs. Zwar wird am 18. Dezember vom Markt mit 85-prozentiger Wahrscheinlichkeit mit einer Zinssenkung gerechnet, sollten die Preisdaten aber stärker von der Erwartung abweichen, könnte dies noch einmal Bewegung bei der Zinsspekulation bringen. US-Notenbanker hatten zuletzt wiederholt darauf hingewiesen, datenabhängig zu entscheiden.

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Im Handel wird zudem auf eine Reihe geopolitischer Risiken weltweit vor dem Jahresende verwiesen. Laut Marktstratege Jim Reid von der Deutschen Bank überwiegen die Unsicherheiten die positiven Effekte der chinesischen Stimuli-Ankündigung vom Vortag. "Denken Sie daran, dass allein in der letzten Woche die französische Regierung abgewählt wurde, das Kriegsrecht in Südkorea ausgerufen wurde, die Wahl in Rumänien annulliert wurde und das Assad-Regime in Syrien zusammengebrochen ist", fügt er hinzu. Das seien eine Menge globaler Turbulenzen, die Investoren zu verdauen hätten.

Geopolitik spielt aktuell nur untergeordnete Rolle

Der Dollar legt im Vorfeld der am Mittwoch anstehenden US-Inflationsdaten zu - der Dollarindex gewinnt 0,2 Prozent. Zwar gilt eine Zinssenkung um 25 Basispunkte der Fed am 18. Dezember als ausgemachte Sache, gleichwohl könnten die Inflationsdaten die mittelfristigen Zinssenkungsaussichten der Fed dämpfen, heißt es im Handel.

Am Rentenmarkt steigen die Renditen daher - auch im Nachklapp auf aktuelle Daten. Die Lohnstückkosten wurden deutlich und auch stärker als vorausgesagt nach unten revidiert. Die Daten sprechen für eine eher verhaltene Lohniflation und liefern somit Argumente für weitere Zinssenkungen. Doch im Handel werden die Daten weitgehend ignoriert, weil am Mittwoch neue Inflationsdaten anstehen.

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Nach den Vortagesaufschlägen stagnieren die Erdölpreise. Die chinesischen Rohölimporte sind im November gestiegen. Dieser Umstand sendet einen positiven Impuls an die Ölnachfrage, denn China ist der größte Ölimporteur weltweit. Dies sichere die Preise nach unten ab, heißt es.

Im Umfeld sinkender Leitzinsen in den USA und der Eurozone steigt der Goldpreis - auch begünstigt durch die geopolitischen Unwägbarkeiten, wie die Swissquote Bank betont. Auch die Lonstückkosten stützen den Goldpreis. Laut Citi ist der langfristige Aufwärtstrend des Edelmetalls intakt.

Oracle enttäuscht

Auf Unternehmensseite sorgt Oracle für Gesprächsstoff. Die Aktie steht nach der Quartalszahlenvorlage stark unter Druck und verliert 9,3 Prozent. Der Anbieter von Cloud-Software verfehlte mit dem bereinigten Gewinn und dem Umsatz die Analystenerwartungen.

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Yext prognostiziert für das vierte Quartal einen niedrigeren Umsatz als erwartet. Dass das Online-Marketing-Unternehmen im Berichtsquartal im Rahmen der Schätzungen abschnitt, kommt dagegen nicht an - der Kurs bricht um 14,6 Prozent ein. Auch Planet Labs (-12,9%) stehen unter Druck. Der Anbieter von Erddaten rechnet für das laufende Quartal mit einem Umsatz unterhalb der Konsensschätzung. Dazu verfehlte die Gesellschaft auch im Berichtsquartal umsatzseitig die Prognosen.

Healthequity, ein Finanzdienstleister in der Gesundheitsbranche, erwartet im nächsten Jahr geringere Einnahmen als von Analysten prognostiziert. Der Kurs gibt um 3 Prozent nach. Vail Resorts, ein Betreiber von Skigebieten, verzeichnete einen geringeren Quartalsverlust als erwartet, worauf der Kurs um 2,3 Prozent zulegt.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 44.287,17 -0,3% -114,76 +17,5%

S&P-500 6.051,99 -0,0% -0,86 +26,9%

Nasdaq-Comp. 19.802,14 +0,3% 65,45 +31,9%

Nasdaq-100 21.482,87 +0,2% 42,05 +27,7%

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 4,14 +1,7 4,12 -28,2

5 Jahre 4,09 +1,0 4,08 9,4

7 Jahre 4,16 +2,2 4,14 18,7

10 Jahre 4,23 +2,7 4,20 34,5

30 Jahre 4,42 +2,9 4,39 44,7

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:33 Mo, 17:17 % YTD

EUR/USD 1,0530 -0,2% 1,0558 1,0588 -4,7%

EUR/JPY 159,68 +0,0% 159,84 159,87 +2,6%

EUR/CHF 0,9266 -0,1% 0,9270 0,9278 -0,1%

EUR/GBP 0,8251 -0,3% 0,8281 0,8276 -4,9%

USD/JPY 151,65 +0,3% 151,40 151,00 +7,6%

GBP/USD 1,2761 +0,1% 1,2750 1,2794 +0,3%

USD/CNH (Offshore) 7,2573 -0,1% 7,2484 7,2608 +1,9%

Bitcoin

BTC/USD 97.856,15 +0,8% 97.085,55 98.040,85 +124,7%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 68,39 68,37 +0,0% +0,02 -2,2%

Brent/ICE 72,14 72,14 0% 0 -2,4%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 45,385 44,93 +1,0% +0,45 +17,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.687,81 2.663,02 +0,9% +24,79 +30,3%

Silber (Spot) 32,02 31,83 +0,6% +0,19 +34,7%

Platin (Spot) 938,05 947,00 -0,9% -8,95 -5,4%

Kupfer-Future 4,20 4,22 -0,5% -0,02 +6,3%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

December 10, 2024 09:46 ET (14:46 GMT)

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Datum Rating Analyst
18.09.26 Oracle Kaufen DZ BANK
14.09.26 Oracle Buy Goldman Sachs Group Inc.
11.09.26 Oracle Sector Perform RBC Capital Markets
11.09.26 Oracle Buy UBS AG
11.09.26 Oracle Overweight JP Morgan Chase & Co.

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