Markit: Servicesektor zieht gesamte Eurozone im November ins Minus
FRANKFURT (Dow Jones)--Starke Geschäftseinbußen im Servicesektor haben dafür gesorgt, dass die Wirtschaftsleistung der Eurozone im November erstmals seit fünf Monaten wieder insgesamt geschrumpft ist. Der Sammelindex für die Produktion der Privatwirtschaft der Eurozone, der Industrie und Dienstleistungen umfasst, fiel auf 45,3 Zähler von 50,0 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut bei einer zweiten Veröffentlichung berichtete.
Beim ersten Ausweis war ein Rückgang auf 45,1 Punkte gemeldet worden. Volkswirte hatten eine Bestätigung dieses Werts erwartet. Oberhalb von 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer des Markit-Instituts ein Wachstum, darunter deutet es auf ein Schrumpfen.
"Die Eurozone ist im November wieder ins Minus gerutscht, was auf die neuerlichen Restriktionen zur Eindämmung der zweiten Infektionswelle der Corona-Pandemie seitens der Regierungen zurückzuführen war", sagte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Allerdings fällt die Talfahrt diesmal bei weitem nicht so stark aus wie im Frühjahr."
Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Servicebereich fiel auf 41,7 Punkte von 46,9 im Vormonat. Der erste Datenausweis hatte einen Stand von 41,3 ergeben, dessen Bestätigung Ökonomen erwartet hatten.
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December 03, 2020 04:09 ET (09:09 GMT)