MARKT USA/Fortgesetzter Zinsanstieg hält Aktien in Schach
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Für den Start an den US-Börsen am Donnerstag zeichnen sich weitere moderate Einbußen ab. Unverändert bremst der Anstieg der US-Marktzinsen den Aktienmarkt aus. Die Terminkontrakte auf die US-Indizes deuten Verluste bis 0,8 Prozent an.
Am Vortag war die Zehnjahresrendite erstmals seit November wieder über die runde 4-Prozent-Marke gestiegen, nachdem zum einen aus Kreisen der US-Notenbank weitere falkenhafte Zinskommentare gekommen waren und zum anderen neue Konjunkturdaten die Sorge geschürt hatten, dass die steigenden Zinsen die Konjunktur abwürgen. Verschärfend kommen neue unerwartet hohe Inflationsdaten aus der Eurozone dazu, die die EZB zu einem strafferen Vorgehen bei den Zinserhöhungen veranlassen könnten als zuletzt erwartet.
Aus technischer Sicht gehe es für den S&P-500-Index nach den Einbußen der vergangenen Wochen und dem Durchbrechen diverser Unterstützungsmarken nun darum, das 3.900er Niveau zu halten, betonen die Analysten der Saxo Bank. Zuletzt lag er rund 50 Punkte darüber.
Unter den Einzelwerten dürfte eine Flut von Quartalszahlen für Bewegungen sorgen. Dazu stehen Tesla im Fokus. Für die Aktie geht es vorbörslich um rund 6 Prozent nach unten. Der Elektroautobauer hat auf seinem Investorentag eine Plattform für Elektrofahrzeuge der "nächsten Generation" angekündigt, ist Details zu neuen Modellen wie auch Finanzprognosen aber schuldig geblieben.
Für Wolfspeed geht es um fast 10 Prozent abwärts. Der Kurs des ehemals unter dem Namen Cree firmierende Halbleiterunternehmens, dessen Produkte auf Siliziumkarbid basieren, leidet stark darunter, dass bei Tesla die nächste Fahrzeuggeneration mit deutlich weniger Siliziumkarbid-Chips auskommen soll.
Die Salesforce-Aktie dürfte derweil den Dow-Jones-Index stützen, sie schnellt auf Nasdaq.com um über 15 Prozent nach oben. Das Softwareunternehmen hat mit Gewinn und Umsatz die Erwartungen des Marktes übertroffen und rechnet damit, dass der Gewinn in diesem Jahr noch viel schneller auf Rekordniveau steigen werde. Dazu hat das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm über 20 Milliarden Dollar angekündigt.
Ähnlich gut läuft es vorbörslich für Okta (+14,5%). Der Experte für Identitäts- und Zugriffsmanagement schnitt in seinem Berichtsquartal ebenfalls unerwartet gut ab und wartete mit einem zuversichtlichen Ausblick auf.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/gos/flf
(END) Dow Jones Newswires
March 02, 2023 06:02 ET (11:02 GMT)
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Alle: Alle Empfehlungen
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 07.07.26 | Tesla Neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 07.07.26 | Tesla Outperform | RBC Capital Markets | |
| 02.07.26 | Tesla Neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 02.07.26 | Tesla Outperform | RBC Capital Markets | |
| 30.06.26 | Tesla Buy | Deutsche Bank AG |
