MARKT USA/Konjunktursorgen und politische Unsicherheit dürften belasten
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Zur Wochenmitte zeichnet sich an den US-Börsen ein deutlicher Rücksetzer ab. Die Futures auf die wichtigen US-Aktienindizes liegen vorbörslich jeweils etwa 1 Prozent im Minus. Beobachter verweisen auf die gestiegene politische Unsicherheit und Zweifel an der Erholung der Wirtschaft, ausgelöst durch die wieder kräftig steigende Zahl an Corona-Neuinfektionen. In diesem Zusammenhang bereitet es vielen Anlegern Sorge, dass sich Republikaner und Demokraten in den USA bislang nicht auf ein weiteres Hilfspaket einigen konnten.
In ihrer Fernsehdebatte am Dienstag (Ortszeit) lieferten sich die beiden US-Präsidentschaftskandidaten, der amtierende Präsident Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden, einen erbitterten Schlagabtausch. Dabei ging Trump nicht auf die Frage ein, ob er im Fall einer Niederlage seine Anhänger dazu aufrufen würde, Ruhe zu bewahren und sich auch dann nicht an Unruhen zu beteiligen, wenn es nach dem Wahltermin am 3. November noch einige Zeit dauern werde, bis das Ergebnis endgültig feststehe. Mit der Weigerung, eine friedliche Machtübergabe zu garantieren, hatte Trump die Märkte schon in der vergangenen Woche verunsichert.
Aufschluss über die Lage der heimischen Wirtschaft könnten derweil diverse Konjunkturdaten geben. Besonders interessant dürfte dabei der Arbeitsmarktbericht des privaten Dienstleisters ADP für September sein, der vor der Startglocke veröffentlicht wird. Er gilt als Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung am Freitag. Der Beschäftigungsaufbau nach dem Einbruch im Frühjahr verläuft bislang eher zäh.
Ebenfalls noch vor Handelsbeginn wird das Bruttoinlandsprodukt des zweiten Quartals in dritter Lesung veröffentlicht. Kurz nach Beginn des Handels an der Wall Street folgt der September-Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago.
Unter den Einzelwerten fallen Micron im vorbörslichen Handel um fast 5 Prozent. Der Speicherchiphersteller hat bei der Vorlage von Zahlen zum vierten Geschäftsquartal einen enttäuschenden Ausblick gegeben. Überdies teilte Micron mit, es sei unklar, wann eine Lizenz erneut Verkäufe an einen der größten Kunden Huawei zulasse. Der chinesische Telekom-Ausrüster ist von der Trump-Administration vom Kauf von US-Chip-Produkten ausgeschlossen.
Die Aktie von Progress Software wird vorbörslich noch nicht gehandelt, dürfte aber unter die Räder kommen. Am Dienstag im nachbörslichen Handel waren die Titel um gut 11 Prozent abgestürzt. Das Unternehmen übertraf mit seinem bereinigten Drittquartalsgewinn die Konsensschätzung knapp und erhöhte zudem den Ausblick. Allerdings verfehlte das Umsatzplus von 3 Prozent auf 109,7 Millionen Dollar die Prognose der Analysten.
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(END) Dow Jones Newswires
September 30, 2020 06:25 ET (10:25 GMT)
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| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 25.06.26 | Micron Technology Buy | Deutsche Bank AG | |
| 25.06.26 | Micron Technology Outperform | RBC Capital Markets | |
| 25.06.26 | Micron Technology Neutral | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 25.06.26 | Micron Technology Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 15.06.26 | Micron Technology Outperform | RBC Capital Markets |
