MARKT USA/Optimismus über Kriegsende in Nahost dürfte Börsen stützen


Der Optimismus über ein baldiges Kriegsende im Iran dauert auch am Dienstag an und stützt die Wall Street unverändert. Hatte der Aktienmarkt am Vortag mit den eher negativen Schlagzeilen zum Irankrieg nur sehr verhalten negativ reagiert, hoffen Investoren nun, dass USA und Iran noch vor Ablauf der zweiwöchigen Waffenruhe im Nahen Osten an den Verhandlungstisch für Friedensgespräche zurückkehren. Der Aktienterminmarkt lässt auf einen etwas festeren Handelsbeginn am Kassamarkt schließen, womit die Vortagesverluste gleich zum Start wettgemacht würden. Die Indizes peilen damit auch wieder die jüngsten Rekordhochs an, womit der Optimismus am Markt manifestiert wird. Teheran habe regionalen Vermittlern mitgeteilt, am Dienstag ein Verhandlungsteam nach Pakistan zu entsenden, berichtet das Wall Street Journal. Offiziell bestätigt hat das Mullah-Regime dies bislang nicht.

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"Die Arbeitshypothese der meisten Marktteilnehmer ist, dass wir eine Verlängerung der aktuellen Waffenruhe sehen werden", mutmaßt Marktstratege Michael Brown von Pepperstone. Es liege im Interesse beider Seiten, den Krieg zu beenden, daher seien "die markige Rhetorik und die Schlagzeilen, die wir weiterhin hören, größtenteils darauf ausgerichtet, Verhandlungsspielraum zu gewinnen, statt den Konflikt erneut zu eskalieren", fügte er hinzu. Die von US-Präsident Donald Trump ausgerufene Waffenruhe endet am Mittwoch.

Neben dem Nahostkonflikt könnte auch die US-Geldpolitik Akzente setzen. Denn Trumps Kandidat für den Vorsitz der US-Notenbank, Kevin Warsh, wird vor dem Bankenausschuss des Senats erscheinen; seine Aussagen könnten Investoren einen besseren Eindruck davon vermitteln, wohin die Geldpolitik steuert. Zudem werden die US-Einzelhandelsumsätze für März veröffentlicht.

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April 21, 2026 06:36 ET (10:36 GMT)

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