MARKT USA/Weitere Gewinnmitnahmen bei Technologieaktien erwartet


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Im Vorfeld der möglicherweise noch richtungweisenden Arbeitsmarktdaten für Mai, deuten sich zum Start an der Wall Street Kursverluste an, insbesondere im Technologiebereich. Zum einen greifen hier zuletzt vermehrt Gewinnmitnahmen um sich, auch, nachdem Broadcom am Mittwoch mit dem Ausblick enttäuscht hatte. Zum anderen werden der anstehende Börsengang von SpaceX und die Kapitalerhöhung von Meta in naher Zukunft wohl bis zu 80 Milliarden Dollar aufsaugen. Das Geld dürfte zum Teil erst durch den Verkauf anderer Technologieaktien aus den Portfolios aufgebracht werden.

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Noch vor dem Börsenstart stehen die monatlichen Jobdaten auf dem Programm, die immer das Potenzial haben, für einen starken Impuls zu sorgen, in die eine wie die andere Richtung. Sollten die Daten stark ausfallen, dürften sich die zuletzt gestiegenen Zinserhöhungserwartungen weiter verstärken und den Aktienmarkt möglicherweise bremsen. Schwache Daten könnten wiederum Sorgen vor steigenden Zinsen dämpfen. Ökonomen prognostizieren ein verlangsamtes Stellenwachstum von 80.000 nach 115.000 im Vormonat. Bei den für die Inflationserwartungen interessanten durchschnittlichen Stundenlöhnen wird ein Plus von 0,3 (0,2) Prozent auf Monats- und eine Steigerung um 3,4 (3,6) Prozent auf Jahressicht vorausgesagt. Die US-Anleiherenditen zeigen sich zunächst noch wenig verändert. Im Zehnjahresbereich geht es um 1 Basispunkt auf 4,47 Prozent nach unten.

Ein Kursrutsch zeichnet sich bei Lululemon Athletica ab. Nachdem der Hersteller von Freizeitbekleidung seine Jahresprognose gesenkt hat, knickt die Aktie auf Nasdaq.com um knapp 12 Prozent ein. Docusign werden in der Vorbörse gut 3 Prozent tiefer gestellt. Hier enttäuscht laut den Analysten von Jefferies, dass bei dem Spezialisten für elektronische Signaturen die Wachstumsprognose für die jährlich wiederkehrenden Umsätze für 2027 weiterhin zwischen 8,25 und 8,75 Prozent liege. Einige Anleger dürfte auch das Fehlen eines Zeitplans für die Rückkehr zu einem zweistelligen Umsatzwachstum enttäuschen.

Broadcom geben nach dem fast 13-prozentigen Rücksetzer vom Vortag um weitere rund 1,5 Prozent nach. Andere Branchenwerte mit KI-Bezug wie Lumentum, Nvidia, Intel, Marvell Technology, Micron Technology, Sandisk oder AMD werden vorbörslich ebenfalls mit Einbußen gesehen, sie liegen zwischen etwa 2 und 4 Prozent.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/ros

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June 05, 2026 05:59 ET (09:59 GMT)

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