Wochenmitte an der Frankfurter Börse: DAX geht nach EU-Inflationsdaten fester in den Feierabend
Am Mittwoch verbuchte der deutsche Leitindex moderate Gewinne.
Der DAX begann die Mittwochssitzung 0,09 Prozent niedriger bei 15.883,61 Punkten. Im Verlauf drehte er jedoch in die Gewinnzone und legte letztlich 0,34 Prozent auf 15.951,30 Zähler zu.
Die Unsicherheiten angesichts der erreichten Schuldenobergrenze der USA hielten den DAX weiter im Zaum.
Möglicher US-Zahlungsausfall bleibt Belastungsprobe
Die jüngsten Gespräche des US-Präsidenten mit Spitzenvertretern der oppositionellen Republikaner endeten mit einer vorsichtigen Annäherung zwischen beiden Seiten, aber keinem Durchbruch. Analysten äußerten sich skeptisch, dass es bald zu einer Einigung im Schuldenstreit kommt. Seema Shah, Marktstrategin bei Principal Asset Management, warnte: "Weil beide Seiten wissen, was auf dem Spiel steht, ist ein Zahlungsausfall unwahrscheinlich. Allerdings wird jeder Tag, der bis zum 1. Juni verstreicht, ohne dass eine Lösung gefunden wird, wahrscheinlich die Volatilität an den Märkten erhöhen."
Inflation im Euroraum steigt im April auf 7,0 Prozent
Wie die Statistikbehörde Eurostat in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte, stieg die jährliche Inflationsrate in der Gesamtrate auf 7,0 (März: 6,9) Prozent. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre erste Schätzung vom 2 Mai.
Redaktion finanzen.net / dpa-AFX / Reuters / Dow Jones Newswires
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