Maschinenbauer: Strafzölle im Airbus-Streit treffen die Falschen
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BERLIN (Dow Jones)--Der deutsche Maschinenbau zeigt sich besorgt wegen des Streits um Subventionen für den Flugzeugbauer Airbus und den daraus resultierenden US-Strafzöllen. Diese belasten die Falschen, denn sie treffen auch deutsche Unternehmen, die mit den ursprünglichen Subventionen an Airbus und Boeing nichts zu tun haben, kritisierte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).
Nun sei es wichtig, dass man bei den Handelsbeziehungen der Europäischen Union mit den USA auf Entspannung und nicht Eskalation setze.
"Gerade in der Corona-Krise mit ihren schweren wirtschaftlichen Folgen sollten sich die USA und die EU aber davor hüten, die Stimmung in der Wirtschaft durch neue Zölle noch weiter zu drücken", erklärte VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.
Frankreich und Spanien hätten im Juli bereits eingelenkt und sich mit Airbus darauf geeinigt, die Bedingungen der von ihnen für die Entwicklung des Modells A350 gewährten rückzahlbaren Anschubinvestitionen zu ändern. Noch immer seien aber beispielsweise Hersteller bestimmter Werkzeuge, Induktionsöfen oder spezieller Bagger von den US-Strafzöllen betroffen.
Der VDMA fordert die EU und die US-Regierung daher zu einem konstruktiven Dialog auf. "Es gilt nun, eine Verhandlungslösung zu finden, die den Streit um Subventionen für die beiden Flugzeugbauer endgültig beendet", mahnte der Verband.
Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com
DJG/aat/smh
(END) Dow Jones Newswires
August 13, 2020 04:58 ET (08:58 GMT)
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