Adobe-Aktie schließt tiefrot: Apple macht Adobe und Co mit Abo für Kreativ-Apps Konkurrenz
Apple greift den Platzhirsch Adobe sowie Entwickler von Musik-Anwendungen mit einem Bündel-Abo für seine Kreativ-Apps an.
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Das Angebot mit dem Namen Apple Creator Studio wird ab Ende Januar unter anderem Zugang zum Videoschnitt-Programm Final Cut Pro, der Bildbearbeitungs-App Pixelmator Pro und der Musikaufnahme-Software Logic Pro bieten.
Den Preis für das Studio-Bündel setzte Apple auf 12,99 Euro im Monat beziehungsweise 129 Euro im Jahr fest - und damit deutlich unter dem Niveau von Adobe. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Funktionen für Apples kostenlose Büroprogramme wie die Textverarbeitungs-Software Pages.
Adobe-Aktie sinkt
Adobe-Aktien fielen am Dienstag im NASDAQ-Handel letztlich um 5,41 Prozent auf 309,93 US-Dollar, während Apple-Papiere um 0,31 Prozent auf 261,05 US-Dollar zulegen konnten. Adobe-Anleger haben ohnehin seit geraumer Zeit einen schweren Stand, weil sie starke Konkurrenz unter anderem von KI-gestützter Software für Adobes Software fürchten. Derzeit sind Adobe-Aktien mit 317 Dollar nur noch rund halb so viel wert wie zwei Jahre zuvor.
Mit dem Vorstoß macht Apple einen neuen Anlauf, von der breiten Nutzung der Geräte des Konzerns in der Kreativ-Industrie von iPhones über iPad-Tablets bis hin zu Mac-Computern mit einem größeren Software-Geschäft zu profitieren.
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Alle: Alle Empfehlungen
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 08.07.26 | Apple Outperform | Bernstein Research | |
| 07.07.26 | Apple Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 07.07.26 | Apple Neutral | UBS AG | |
| 06.07.26 | Apple Hold | Jefferies & Company Inc. | |
| 26.06.26 | Apple Neutral | UBS AG |
