MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

16.06.26 07:30 Uhr

DEVISEN

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:28 Uhr

EUR/USD 1,1577 -0,1 -0,0013 1,1590 1,1603

EUR/JPY 185,56 -0,1 -0,2500 185,8100 185,8200

EUR/CHF 0,9208 +0,0 0,0002 0,9206 0,9203

EUR/GBP 0,8639 -0,0 -0,0001 0,8640 0,8634

USD/JPY 160,26 -0,0 -0,0600 160,3200 160,1500

GBP/USD 1,3394 -0,1 -0,0018 1,3412 1,3435

USD/CNY 6,7601 +0,1 0,0031 6,7570 6,7570

USD/CNH 6,762 +0,1 0,0038 6,7582 6,7583

AUS/USD 0,7051 -0,3 -0,0020 0,7071 0,7083

Bitcoin/USD 66.048,41 -0,7 -433,13 66.481,54 66.647,97

Der Dollar gab mit den sinkenden Marktzinsen nach, auch war er mit der Nachricht über das bevorstehende Friedensabkommen als sicherer Hafen nicht gesucht. Der Euro zog auf 1,1587 Dollar an, hatte im Tageshoch aber auch bei fast 1,1620 gelegen.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.325,09 +0,4 19,26 4.305,84

Silber 69,77 -0,3 -0,25 70,02

Platin 1.761,80 -0,3 -5,45 1.767,25

Das Gold profitierte von den sinkenden Marktzinsen, dem schwächeren Dollar und den nachlassenden Zinserhöhungsspekulationen. Die Feinunze verteuerte sich im US-Handel um 102 Dollar auf 4.321.

ÖL

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 80,42 -0,4 -0,33 80,75

Brent/ICE 82,82 -0,4 -0,35 83,17

Die Ölpreise fielen mit der angekündigten Wiederöffnung der Straße von Hormus nach den Einbußen der Vortage nochmals kräftig, und zwar um gut 4 Prozent auf das niedrigste Niveau seit Anfang März, kurz nach Ausbruch des Krieges.

+++++ MELDUNGEN SEIT MONTAG 17.30 UHR +++++

RENTENREFORM DEUTSCHLAND

Die Rentenkommission der Bundesregierung soll ihre Empfehlungen für die Reform der Alterssicherung schon am Dienstag kommender Woche (23. Juni) an Bundeskanzler Friedrich Merz oder Arbeitsministerin Bärbel Bas übergeben. Das erfuhr das Handelsblatt aus Kreisen der Kommissionsmitglieder. Ursprünglich geplant war der 29. Juni. Das verschafft der Regierungskoalition mehr Zeit, um wie angekündigt noch vor dem Sommer ein großes Reformpaket für die Bereiche Steuern, Renten, Arbeitsmarkt und Bürokratie zu schnüren.

Bank OF JAPAN (BoJ)

Die japanische Zentralbank (BoJ) hob ihren Leitzins von 0,75 Prozent auf 1 Prozent an, womit die Kreditkosten den höchsten Stand seit 1995 erreichen. Die mit 7 zu 1 Stimmen getroffene Entscheidung ist die erste Straffung der Geldpolitik der Bank seit vergangenem Dezember. Es bestehe das Risiko, dass die Kerninflation aufgrund steigender Energiekosten über das Ziel von 2 Prozent ansteige, teilte die BOJ in ihrer politischen Erklärung mit und fügte hinzu: "Es wird erwartet, dass die akkommodierenden Finanzierungsbedingungen auch nach der Änderung des Leitzinses beibehalten werden und die Wirtschaftstätigkeit weiterhin tatkräftig unterstützen."

KONJUNKTUR CHINA

Die Einzelhandelsumsätze, ein wichtiger Indikator für den Konsum, fielen im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent, wie aus den am Dienstag vom Nationalen Statistikamt veröffentlichten Daten hervorgeht. Dies war eine Verschlechterung gegenüber dem Anstieg von 0,2 Prozent im April und verfehlte die Erwartung einer unveränderten Entwicklung aus einer Umfrage des Wall Street Journal. Separate Daten zeigten, dass die Anlageinvestitionen in China von Januar bis Mai im Jahresvergleich um 4,1 Prozent schrumpften, da die Immobilienkrise andauerte. Der Rückgang weitete sich damit gegenüber dem Minus von 1,6 Prozent in den ersten vier Monaten des Jahres aus. Das Ergebnis stand einer in der WSJ-Umfrage erwarteten Abnahme von 2,0 Prozent gegenüber. Einen Lichtblick bot die Industrieproduktion, die im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent zulegte, was größtenteils der Widerstandsfähigkeit der chinesischen Exporte zu verdanken war. Damit wurden der Anstieg von 4,1 Prozent im April und der Marktkonsens von 4,3 Prozent Wachstum übertroffen.

RESERVE BANK OF AUSTRALIA (RBA)

Die australische Zentralbank (RBA) hat den Leitzins (Cash Rate Target) am Dienstag unverändert bei 4,35 Prozent belassen. Die RBA bekräftigte, dass sie weitere Wirtschaftsdaten abwarten will, die den Einfluss der drei Zinserhöhungen um je 25 Basispunkte seit Februar auf die Inflation zeigen.

DEUTSCHE BÖRSE

Deutschland hat bei den Gesprächen zwischen den größten Volkswirtschaften der EU über die Verlagerung der Aufsicht über große Börsen von den nationalen Regulierungsbehörden auf die in Paris ansässige Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) eine Ausnahmeregelung für die Deutsche Börse durchgesetzt. Demnach würde die Deutsche Börse die Option behalten, unter der Aufsicht ihrer nationalen Regulierungsbehörde zu bleiben, schreibt die (Financial Times.

LUFTHANSA

Die Schrumpfung des Kurzstreckennetzes der Lufthansa-Gruppe wird auch nach dem Ende von Lufthansa Cityline und der Herausnahme von 20.000 Flügen im laufenden Sommerprogramm weitergehen. "Wir werden immer dann gezielt Kapazität auf der Kurzstrecke reduzieren, wenn es wirtschaftlich geboten ist", sagte Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer im Konzernvorstand, dem Handelsblatt.

ANHEUSER-BUSCH INBEV

investiert über 20 Millionen Dollar in die Standorte in St. Louis und Arnold, Missouri. Ein Teil der Investition wird sich auf die Modernisierung von Brauerei- und Verpackungsanlagen konzentrieren.

TAG IMMOBILIEN

Durch Annahme einer Aktiendividende erhöht sich die Anzahl der TAG-Aktien um 0,7 Prozent, nachdem Aktionäre mit 25,6 Prozent der dividendenberechtigten Aktien vom Angebot einer Aktiendividende Gebrauch gemacht hatten.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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June 16, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)