MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

02.07.26 07:41 Uhr

Die Wahrscheinlichkeit einer gemeinsamen Devisenintervention der USA und Japans zur Stützung des Yen scheint hoch zu sein, urteilt TD Securities. Die "wiederholte Erwähnung der USA" durch den obersten japanischen Währungsdiplomaten Mimura in einem Interview sei ein Versuch, den Markt verbal dahingehend zu beeinflussen, dass US-Vertreter einer bilateralen Intervention zustimmen könnten, was eine energischere Devisenintervention wäre. "In diesem Szenario könnte der Dollar zum Yen viel stärker fallen als der typische Rückgang um 5 Yen bei früheren unilateralen Interventionen."

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.055,98 +0,6 26,09 4.029,89

Silber 59,88 +1,3 0,74 59,14

Platin 1.610,50 +2,1 33,63 1.576,87

Der Goldpreis setzte sich nach dem jüngsten Rücksetzer wieder von der 4.000er Marke ab, er stieg um rund 1,1 Prozent.

ÖL

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 67,86 -1,1 -0,72 68,58

Brent/ICE 70,9 -0,9 -0,67 71,57

Für Gesprächsstoff sorgte die Entwicklung im Nahen Osten, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Rückkehr zu einem umfassenden Krieg mit dem Iran abgewogen habe, zunächst aber an Gesprächen festhalten wolle, wie mit der Angelegenheit vertrauten Personen berichten. Das sorgte insgesamt für Erleichterung - der Brentpreis fiel um 1,9 Prozent auf 71,57 Dollar pro Barrel.

+++++ MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 17.30 UHR +++++

USA - Geldpolitik

Zwei Wochen nach der ersten Sitzung von Kevin Warsh als neuer Fed-Chairman hat ein hochrangiger Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump angedeutet, dass das Weiße Haus wenig Verständnis für Zinserhöhung haben dürfte. In einem Interview auf Fox Business warnte der Direktor des Nationalen Wirtschaftsrates, Kevin Hassett, dass eine Zinserhöhung zur Bekämpfung von Preissteigerungen der falsche Weg wäre.

BAYER

Nach dem Sieg vor dem höchsten US-Gericht treibt Bayer den umfassenden Abschluss der Einigung mit Glyphosatklägern voran. Der Gewinn vor dem Supreme Court habe alle Beteiligten beim außergerichtlichen Vergleich in eine neue Lage versetzt, heißt es in Unternehmenskreisen. Das betrifft vor allem die Verhandlungen mit Klägern, die Bayers Angebote bisher abgelehnt haben. Um wie viele der 67.000 Kläger es sich dabei handelt, ist nicht bekannt. Für die Gespräche mit ihnen und ihren Anwälten hat das für den Vergleich zuständige Gericht im US-Bundesstaat Missouri eine neue Frist gesetzt. Statt wie zunächst geplant am 9. Juli soll dort nun am 19. August über die Einigung entschieden werden. Die Verlängerung sei auf Betreiben von Bayer und Klägerkanzleien gekommen, hieß es in den Kreisen. Wir unterstützen die Entscheidung des Gerichts", teilte Bayer mit. (Handelsblatt)

FRESENIUS

hat Anleihen im Volumen von 1 Milliarde Euro begeben, in zwei Tranchen über jeweils 500 Millionen Euro. Die Transaktion deckt den Refinanzierungsbedarf für das Gesamtjahr 2026 vollständig ab, wie Fresenius mitteilte.

MERCEDES-BENZ

Bei Mercedes-Benz stockt die Produktion des Elektro-Modells GLC. Nach Handelsblatt-Informationen fehlen unter anderem Batterien des Herstellers CATL. Ein Sprecher bestätigte dies auf Anfrage. Die Probleme sind für den mit schrumpfenden Gewinnen und Verkaufszahlen kämpfenden Konzern ein Rückschlag. Mit dem GLC hat Mercedes sein wichtigstes Modell elektrifiziert. Laut Handelsblatt-Auswertungen verzeichnete das vorerst nur in Europa ausgelieferte Modell von Mitte März bis Ende Mai lediglich 3.300 Neuzulassungen. (Handelsblatt)

BHP

hat einen Umweltgenehmigungsantrag für ein Projekt im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar zur Wiedereröffnung der Mine Cerro Colorado im Norden Chiles eingereicht. Der nach Marktwert größte Bergbaukonzern der Welt hatte die Mine Ende 2023 geschlossen, jedoch Optionen für eine Wiederaufnahme des Betriebs geprüft, darunter den Einsatz von Laugungstechnologien und entsalztem Wasser.

KNDS

Angesichts der aktuellen Marktvolatilität im europäischen Verteidigungssektor hat der Panzerhersteller KNDS mitgeteilt, dass die Aktionäre das Unternehmen über ihre Absicht informiert hätten, den Börsengangsprozess wieder aufzunehmen, sobald sich die Marktbedingungen verbesserten. KNDS habe nahezu alle erforderlichen Vorbereitungsphasen für die geplante Börsennotierung abgeschlossen und sich intensiv mit Investoren ausgetauscht. Demnach teilten die Investoren die differenzierte Branchenpositionierung von KNDS und glaubten an die langfristige Strategie von KNDS.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

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July 02, 2026 01:42 ET (05:42 GMT)