MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

21.05.26 07:39 Uhr

Eine Notenbankerin der Bank of Japan hat davor gewarnt, dass die Spannungen im Nahen Osten dazu führen könnten, dass die zugrunde liegende Inflation das Ziel der BOJ übersteigt. Dies ist ein weiteres Signal dafür, dass Zinserhöhungen bevorstehen. "Es ist vernünftig, dass die Bank den Leitzins in einem angemessenen Tempo anhebt, um der hohen Inflation zu begegnen und gleichzeitig die Kompromisse für die Wirtschaft zu berücksichtigen", sagte Junko Koeda, Mitglied des Policy Board, am Donnerstag vor Wirtschaftsführern in der südlichen Präfektur Fukuoka.

HANDELSBILANZ JAPAN

Die Exporte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 14,8 Prozent, wie aus Regierungsdaten hervorging. Dieser Zuwachs folgte auf einen Anstieg von 11,5 Prozent im März und übertraf die von Ökonomen in einer Umfrage des Datenanbieters LSEG prognostizierte Steigerung von 9,3 Prozent deutlich. Die Lieferungen in die USA legten im April um 9,5 Prozent zu, nach einem Anstieg von 3,4 Prozent im März. Dies spiegelt die nachlassenden Sorgen über Zölle wider. Die Importe insgesamt stiegen um 9,7 Prozent und damit etwas weniger stark als im März mit seinem Zuwachs von 10,9 Prozent.

MASCHINENBAUAUFTRÄGE JAPAN

Die Maschinenbauaufträge gingen im März verglichen mit dem Vorjahr um 9,4 Prozent zurück; Volkswirte hatten den Rückgang auf 8,6 Prozent geschätzt. In der Kernratewurde ein Anstieg um 5,9 Prozent verzeichnet.

GESCHÄFTSAKTIVITÄT AUSTRALIEN

Der saisonbereinigte S&P Global Flash Australia PMI Composite Output Index für die Gesamtwirtschaft lag im Mai bei 47,8 und fiel damit unter die entscheidende Marke von 50,0, die Wachstum von Kontraktion trennt. Im April hatte der Index noch bei 50,4 gelegen.

ARBEITSMARKT AUSTRALIEN

Die Arbeitslosigkeit stieg im April auf 4,5 Prozent von 4,3 Prozent im März, während die Gesamtbeschäftigung um 18.600 Personen zurückging, wie das australische Statistikamt (Australian Bureau of Statistics) am Donnerstag mitteilte. Ökonomen hatten mit einer unveränderten Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent gerechnet.

E.L.F. BEAUTY

hat im vierten Quartal einen Verlust von 49,4 Millionen Dollar eingefahren, verglichen mit einem Gewinn von 28,3 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 32 Cent. Von Factset befragte Analysten hatten 29 Cent je Aktie erwartet. Der Umsatz stieg um 35 Prozent auf 449,3 Millionen Dollar. Analysten hatten mit 423,1 Millionen Dollar gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2027 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 1,84 und 1,87 Milliarden Dollar und einem bereinigten Gewinn je Aktie von 3,27 bis 3,32 Dollar. Analysten erwarteten bislang 1,86 Milliarden Dollar bzw. 3,61 Dollar.

INTUIT

plant, 17 Prozent seiner Belegschaft zu entlassen und die Einsparungen in Künstliche Intelligenz zu investieren. Die Umstrukturierung wird voraussichtlich Kosten von etwa 300 bis 340 Millionen US-Dollar verursachen, von denen der größte Teil im laufenden Sommerquartal verbucht werden soll.

Im Berichtsquartal kletterte derweil der Umsatz um 10 Prozent auf 8,56 Milliarden Dollar und lag damit laut Factset knapp über den Analystenschätzungen. Der Gewinn erreichte 3,06 (Vorjahr: 2,82) Milliarden Dollar. Bereinigt und je Aktie waren es 12,80 Dollar, verglichen mit der Analystenprognose von 12,57 Dollar. Für das gesamte Geschäftsjahr, das am 31. Juli endet, hob Intuit seine Umsatzwachstumserwartungen an und rechnet mit einem Umsatzanstieg von 11 bis 12 Prozent und einem bereinigte Gewinn von 3,56 bis 3,62 Dollar je Aktie. Analysten kalkulierten zuletzt mit 3,14 Dollar.

URBAN OUTFITTERS

hat im Berichtsquartal einen Gewinn von 115,7 (Vorjahr: 108,3) Millionen Dollar oder 1,30 Dollar je Aktie erzielt. Analysten hatten 1,14 Dollar je Aktie erwartet. Der Umsatz kletterte um 11 Prozent auf 1,48 Milliarden Dollar und schlug den Konsenswert 1,46 Milliarden knapp.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

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May 21, 2026 01:40 ET (05:40 GMT)