Mutares: Die heißen Eisen kommen noch
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Mutares steht vor dem nächsten großen (Teil-)Exit. Zwei für Aktionäre entscheidende Angaben fehlen allerdings.
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Der rege Dealflow beim Sanierungsspezialisten Mutares hält an. Nachdem erst letzte Woche mit der Übernahme von Steinmüller Engineering ein weiterer Großeinkauf vereinbart wurde, folgt nun ein noch größerer Exit – oder besser Teil-Exit. Wie gestern verkündet, haben die Münchner von einer italienischen Investorengruppe ein unwiderrufliches Angebot zum Erwerb einer Kontrollbeteiligung an der Lapeyre Group erhalten. Mit einem Umsatz von 475 Mio. Euro zählt das Unternehmen zu den führenden französischen Herstellern und Händlern von Home-Improvement-Produkten wie Küchen- und Badausstattung.
Sollte der Deal, der noch unter dem Vorbehalt der üblichen Stellungnahme der Arbeitnehmervertreter steht, zustande kommen, bleibt Mutares aber weiter mit einer Minderheitsbeteiligung an Bord, wobei deren Höhe nicht beziffert wird. Ebenso wenig gibt es Hinweise zum Verkaufspreis der Transaktion, und das dürfte Gründe haben. Denn ausweislich der letzten Angaben hatte Lapeyre wegen der anhaltend schwierigen Marktbedingungen mit Umsatzrückgängen und Profitabilitätsproblemen zu kämpfen. Einen allzu hohen Kaufpreis, der eine substanzielle Relevanz für Mutares selbst hätte, darf man daher wohl nicht annehmen. Stattdessen richtet sich der Fokus weiterhin auf die ganz heißen Eisen in der Exit-Pipeline, wie Magirus oder Efacec.
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Erstellung am 06.10.26 um 10:40 Uhr.
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