Nach Geschäftszahlen

STMicro enttäuscht beim Ausblick - Chipaktien wie Infineon & Co. deutlich unter Druck


STMicro enttäuscht beim Ausblick - Chipaktien wie Infineon & Co. deutlich unter Druck

Europas Chipwerte sind zuletzt insbesondere von Ausblicken der US-Konzerne NXP und Texas Instruments belastet worden.

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In einem insgesamt positiven Marktumfeld haben aktuelle Geschäftszahlen von STMicro der Chipbranche einen weiteren Schlag versetzt. In den vergangenen Tagen hatten bereits Ausblicke der US-Konzerne NXP und Texas Instruments belastet, nun herrscht nach den Geschäftszahlen von STMicroelectronics weiter Mollstimmung.

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Die Papiere der Franzosen knickten am frühen Nachmittag an der EURONEXT Paris um 12,44 Prozent auf 23,63 Euro ein. Sollte es bis zum Handelsschluss dabei bleiben, wäre der Mitte April gestartete Erholungstrend erst einmal dahin, in dessen Zuge der Kurs zuletzt bis auf mehr als 28 Euro gestiegen war.

UBS-Experte Francois-Xavier Bouvignies attestierte STMicro zwar grundsätzlich ein solides Geschäft im zweiten Quartal. Aber die Währungsbelastung "beißt". Die Erwartungen seien zudem nach den jüngsten Zahlen nach NXP und Texas zwar bereits gesunken, die maue Bruttomarge und der Korrekturbedarf für die Markterwartungen dürften die Anleger aber auf dem falschen Fuß erwischt haben.

Laut Einschätzung von Simon Coles von der Barclays-Bank liegt der Ausblick von STMicro auf das dritte Quartal unter den Erwartungen. Eine fehlende Verbesserung der Bruttomarge enttäusche besonders, aber auch die Umsätze überzeugten nicht gerade. Das spiegele das aktuell unsichere Geschäftsumfeld wider.

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Insbesondere Schwächen der Autoindustrie machen Chiphersteller aktuell zu schaffen. Die Autobauer leiden unter den internationalen Zollstreitigkeiten der USA, die auch potenzieller Käufer vorsichtig stimmen.

Die Aktien von Infineon fielen in diesem Umfeld am Donnerstag als eines der Schlusslichter im deutschen Leitindex zuletzt um 2,02 Prozent auf 35,12 Euro. Sie weiteten damit ihren Rückschlag nach gutem Lauf aus. Seit dem Zwischenhoch vor einer Woche haben sie rund zehn Prozent verloren.

/mis/ag/zb

FRANKFURT/PARIS (dpa-AFX Broker)

Bildquellen: STMicroelectronics, Pavel Kapysh / Shutterstock.com

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03.07.26 Infineon Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.07.26 Infineon Buy Jefferies & Company Inc.
02.07.26 Infineon Neutral UBS AG
02.07.26 Infineon Buy Deutsche Bank AG
29.06.26 Infineon Outperform Bernstein Research