OECD-Frühindikator deutet im Oktober weiter auf Abschwächung


FRANKFURT (Dow Jones)--Der Frühindikator der OECD weist weiterhin auf ein schwächeres Wachstum in den meisten großen Volkswirtschaften hin. Wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mitteilte, sank der Indikator im Oktober um 0,17 Prozent auf 98,4 Punkte. Im September hatte der Index um 0,20 Prozent, im August um 0,23 und im Juli um 0,28 Prozent nachgegeben.

Werbung

"Die Wirtschaftstätigkeit wird durch hohe Inflation, steigende Zinsen und sinkende Aktienkurse belastet", erklärte die OECD. "Die Frühindikatoren liegen weiterhin unter dem Trend und lassen erwarten, dass das Wachstum in den USA, im Vereinigten Königreich und in Kanada sowie im gesamten Euro-Gebiet, einschließlich Deutschland, Frankreich und Italien, an Schwung verliert."

Der Frühindikator der OECD dient dazu, sehr früh Anzeichen für konjunkturelle Wenden festzustellen. Die OECD spricht davon, dass Wendepunkte relativ zum Trend sechs bis neun Monate vor der Änderung antizipiert werden sollen.

Der Frühindikator des Euroraums fiel im Oktober um 0,24 Prozent auf 98,0 Punkte, Deutschlands Indikator verringerte sich um 0,39 Prozent auf 97,9 Punkte und der US-Indikator um 0,11 Prozent auf 98,5 Punkte. Japans Indikator sank um 0,05 Prozent auf 100,3 Punkte und Chinas um 0,01 Prozent auf 98,7 Punkte.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.