OECD-Frühindikator deutet weiter auf schwächere Dynamik


Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Frühindikator der OECD weist weiterhin auf ein schwächeres Wachstum in den meisten großen Volkswirtschaften hin. Wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mitteilte, sank der Indikator im September um 0,20 Prozent auf 98,6 Punkte. Im August hatte der Index um 0,23 Prozent und im Juli um 0,27 Prozent nachgegeben.

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Die Wirtschaftsaktivität wird nach Angaben der OECD von hoher Inflation, steigenden Zinssätzen und sinkenden Aktienkursen belastet. Der Frühindikator der OECD dient dazu, sehr früh Anzeichen für konjunkturelle Wenden festzustellen. Die OECD spricht davon, dass Wendepunkte relativ zum Trend sechs bis neun Monate vor der Änderung antizipiert werden sollen.

Der Frühindikator des Euroraums fiel im September um 0,28 Prozent auf 98,3 Punkte, Deutschlands Indikator verlor 0,46 Prozent auf 98,1 Punkte und der US-Indikator 0,17 Prozent auf 98,5 Punkte. Japans Indikator sank um 0,01 Prozent auf 100,5 Punkte und Chinas um 0,11 Prozent auf 98,5 Punkte.

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