OECD-Frühindikator weist im Oktober auf schwächere Dynamik
FRANKFURT (Dow Jones)--Schon vor der jüngsten Verschärfung der Corona-Beschränkungen in vielen großen Volkswirtschaften hat der OECD-Konjunkturfrühindikator auf eine Abschwächung der Wachstumsdynamik hingedeutet. Wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mitteilte, stieg der Indikator im Oktober nur noch um 0,15 Prozent auf 99,0 Punkte. Im September hatte der Index um 0,27 Prozent, im August um 0,52 Prozent und im Juli um 1,17 Prozent zugelegt.
Während in den Daten dieses Monats einige Erwartungen an diese jüngsten Corona-Maßnahmen vorweggenommen worden seien, würden ihre volle Wirkungen erst in den Daten des nächsten Monats zum Tragen kommen, erklärte die OECD. Der Frühindikator der OECD dient dazu, sehr früh Anzeichen für konjunkturelle Wenden festzustellen. Die OECD spricht davon, dass Wendepunkte relativ zum Trend sechs bis neun Monate vor der Änderung antizipiert werden sollen.
Der Frühindikator des Euroraums stieg im Oktober um 0,08 Prozent auf 98,3 Punkte, Deutschlands Indikator erhöhte sich um 0,17 Prozent auf 99,9 Punkte und der US-Indikator um 0,29 Prozent auf 98,8 Punkte. Japans Indikator legte um 0,15 Prozent auf 99,2 Punkte zu und Chinas um 0,49 Prozent auf 100,1 Punkte.
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Link: https://www.oecd.org/sdd/leading-indicators/publicationsdocuments/newsrelease/#d.en.198621
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November 09, 2020 06:00 ET (11:00 GMT)