Ökonomen heben Euroraum-Inflationsprognose für 2021 deutlich an


Die regelmäßig von der Europäischen Zentralbank (EZB) befragten Volkswirte haben ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum des Euroraums im laufenden Jahr leicht gesenkt und die für 2022 etwas stärker angehoben. Ihre Inflationsprognose für 2021 hoben sie deutlich an, die Prognosen für die weiteren Jahre blieben aber unverändert. Laut dem aktuellen Survey of Professional Forecasters für das zweite Quartal prognostizieren die Experten für 2021 einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 4,2 (zuvor: 4,4) Prozent. Für 2022 und 2023 werden BIP-Anstiege von 4,1 (3,7) und 1,9 (1,9) prognostiziert. Langfristig erwarten die Experten unverändert 1,4 Prozent Wachstum.

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Die Verbraucherpreise werden nach Einschätzung der Experten 2021 und 2022 um 1,6 (0,9) und 1,3 (1,3) Prozent steigen. Für 2023 und die lange Frist werden unveränderte Teuerungsraten von 1,5 und 1,7 Prozent erwartet. Die Prognosen für die Verbraucherpreise ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak lauten auf 1,1 (0,8), 1,1 (1,1), 1,4 (1,3) und 1,6 (1,5) Prozent.

Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--

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