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KfW Research: Stimmung der Venture-Capital-Investoren verharrt auf

niedrigem Niveau

Frankfurt am Main (ots) -

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- Leichte Erholung nach Stimmungseinbruch Ende 2025

- Investoren blicken skeptisch auf die nächsten Monate

- Mögliche Zinserhöhungen könnten Fundraising bremsen

Nach dem Stimmungseinbruch zum Jahresende 2025 hat sich das Geschäftsklima auf

dem deutschen Markt für Wagniskapital (Venture Capital, VC) zum Beginn des

Jahres 2026 wieder stabilisiert. Der Stimmungsindikator legte im ersten Quartal

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2026 leicht um 6,2 Zähler auf minus 25,9 Punkte zu. Somit bleibt das

VC-Geschäftsklima aber weiterhin unterkühlt und liegt deutlich unter seinem

langjährigen Durchschnitt, der durch die Nulllinie markiert wird.

Die leichte Verbesserung zum Schlussquartal 2025 wurde vor allem durch eine

bessere Bewertung der aktuellen Lage durch die VC-Investoren getragen. Dagegen

bewegten sich die Erwartungen der Investoren auf Sicht von sechs Monaten

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seitwärts.

Das geht aus dem gemeinsam von KfW Research und dem Bundesverband

Beteiligungskapital (BVK) vierteljährlich erstellten Barometer zur Stimmung von

Venture-Capital-Investoren in Deutschland hervor.

Die Investoren bewerten das Zinsklima deutlich schlechter als noch vor wenigen

Monaten, als es nach weiteren Zinssenkungen aussah. Inzwischen rechnen

Marktteilnehmer mit Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank. "Das

dürfte erneut das Fundraising für Venture-Capital-Fonds erschweren und die

Bewertungen für Start-ups belasten. Exits macht das nochmals herausfordernder.

Diese Aussichten hängen wie ein Damoklesschwert über dem mit 1,7 Milliarden Euro

Investitionen eigentlich stabilen Jahresstart des VC-Marktes", sagt Dr. Dirk

Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.

Ulrike Hinrichs, Vorstandssprecherin des BVK, bleibt aber mit Blick auf das

Gesamtjahr optimistisch: "Künstliche Intelligenz, Robotik und Defense haben im

ersten Quartal global wie auch in Europa die Investitionen befeuert und dürften

das Venture-Capital-Geschehen im weiteren Jahresverlauf prägen. Deutschland kann

hier eine Reihe von Erfolgen vorweisen. Jüngste Finanzierungsrunden etwa bei

Parloa, Neura Robotics oder Upvest sowie die Exits bei Tubulis und Talon.One

dürften national wie international positive Signalwirkung entfalten und sich

auch auf die hiesige Marktstimmung auswirken."

Den Dealflow bewerteten die Investoren im ersten Quartal denn auch positiv. Der

Indikator für die Einstiegsbewertungen fiel dagegen - das heißt, die

VC-Investoren sind zunehmend unzufrieden mit den Einstiegspreisen bei

Neuengagements.

Die Stimmung der VC-Investoren in Deutschland bezüglich des Fundraisings hat

sich im ersten Quartal gebessert und zeigt sich somit äußerst wechselhaft. Sehr

unzufrieden sind die Investoren dagegen weiterhin mit der Möglichkeit, aus ihren

Beteiligungen wieder auszusteigen. Das Exitklima bleibt tief im roten Bereich.

Hinweis: Die KfW berechnet das German-Venture-Capital-Barometer vierteljährlich

zusammen mit dem Bundesverband Beteiligungskapital (BVK) exklusiv für das

Handelsblatt. Ausführliche Analysen mit Datentabellen und Grafiken zur

Entwicklung des Geschäftsklimas im Venture-Capital- und Private-Equity-Segment

sind unter http://www.kfw.de/gpeb abrufbar.

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt

Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Nina Luttmer,

Tel. +49 69 7431 41336

E-Mail: mailto:nina.luttmer@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/6279138

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