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Wunsch nach Wohneigentum wächst, doch die Spielräume zum Sparen werden

enger / Sommerumfrage 2026: Wohneigentum gewinnt als Sparziel an

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Bedeutung / Sparklima fällt ins Minus (FOTO)

Berlin (ots) - Immer mehr Menschen in Deutschland sparen für den Erwerb oder die

Renovierung von Wohneigentum. Gleichzeitig verschlechtern sich die Aussichten

für ihr künftiges Sparverhalten. Das zeigt die aktuelle Sommerumfrage 2026 des

Verbands der Privaten Bausparkassen.

Der Anteil derjenigen, die Wohneigentum als Sparziel nennen, ist innerhalb eines

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Jahres von 33,0 auf 38,8 Prozent gestiegen. Im Frühjahr 2026 waren es 36,4

Prozent. Damit gewinnt das Sparen für die eigenen vier Wände wieder

kontinuierlich an Bedeutung. Unter den wichtigsten Sparmotiven ist es zudem das

einzige, das im Vergleich zur Vorwelle an Bedeutung gewinnen konnte.

"Der Wunsch nach Wohneigentum ist bei vielen Menschen unverändert stark

ausgeprägt", erklärt Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands der

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Privaten Bausparkassen. "Gleichzeitig wird es für einen wachsenden Teil der

Bevölkerung schwieriger, ausreichend Geld zurückzulegen. Wunsch und finanzielle

Möglichkeiten drohen immer weiter auseinanderzufallen."

Gleichzeitig spielt der Immobilienerwerb oder die Modernisierung als Grund für

künftig höhere Sparleistungen derzeit nur eine geringe Rolle. Lediglich 4,2

Prozent derjenigen, die künftig mehr sparen wollen oder können, nennen dieses

Motiv. Im Sommer 2025 waren es noch 14,2 Prozent.

Sparklima erstmals seit Frühjahr 2025 wieder negativ

Die große Mehrheit der Befragten will ihr Sparverhalten zunächst beibehalten.

71,4 Prozent geben an, künftig etwa gleich viel sparen zu wollen. Allerdings

planen nur noch 9,1 Prozent, ihre Sparleistungen zu erhöhen. Demgegenüber wollen

oder können 12,5 Prozent künftig weniger sparen.

Der Sparklima-Index fällt damit von 0,6 Punkten im Frühjahr auf minus 3,4

Punkte. Erstmals seit dem Frühjahr 2025 überwiegt wieder der Anteil der

Weniger-Sparer. Im Herbst 2025 hatte der Index noch bei 4,2 Punkten gelegen.

Altersvorsorge bleibt wichtigstes Sparziel

Ungeachtet des eingetrübten Sparklimas bleibt die Altersvorsorge mit 57,7

Prozent das wichtigste Sparmotiv. Besonders häufig wird sie von den 40- bis

49-Jährigen mit 73 Prozent und den 50- bis 59-Jährigen mit 71 Prozent genannt.

Auf Platz zwei folgt das Sparen für Konsum und größere Anschaffungen mit 43,1

Prozent. Wohneigentum liegt mit 38,8 Prozent auf dem dritten Platz, gefolgt von

der Kapitalanlage mit 34,8 Prozent. Mehrfachnennungen waren möglich.

"Die Menschen wissen sehr genau, wofür sie sparen wollen", sagt König. "Sie

brauchen jedoch verlässliche Rahmenbedingungen, damit langfristige Ziele wie

Altersvorsorge und Wohneigentum auch tatsächlich erreichbar bleiben."

Steigende Ausgaben bleiben Hauptgrund für geringeres Sparen

Für 43,4 Prozent der Weniger-Sparer sind steigende Ausgaben und

Lebenshaltungskosten der wichtigste Grund, ihre Sparleistungen zu reduzieren.

Fehlende Einkommenssteigerungen oder Einkommenseinbußen folgen mit 16,2 Prozent.

Ein gestiegenes Konsumbedürfnis nennen 14,4 Prozent. Jeweils 13,7 Prozent

verweisen auf die allgemeine politische und wirtschaftliche Situation oder eine

unsichere Altersvorsorge.

Wer künftig mehr sparen möchte, führt dies vor allem auf berufliche

Veränderungen oder ein höheres Einkommen zurück. 33,1 Prozent nennen diesen

Grund. Für 30,1 Prozent stehen das allgemeine Sparen für die Zukunft und der

Aufbau eines Notgroschens im Mittelpunkt.

"Die Ergebnisse zeigen, dass der Wille zum Sparen weiterhin vorhanden ist, die

wirtschaftliche Situation es vielen Menschen aber schwer macht, tatsächlich Geld

zurückzulegen", erklärt König. "Wir sind zuversichtlich, dass die Reform der

privaten Altersvorsorge und die Frühstart-Rente neue Impulse für den

langfristigen Vermögensaufbau setzen können. Darüber hinaus braucht es

verlässliche Rahmenbedingungen, damit die Menschen Eigenkapital aufbauen und

sich den Wunsch nach Wohneigentum erfüllen können."

Hintergrund:

Das Marktforschungsinstitut Kantar befragt im Auftrag des Verbands der Privaten

Bausparkassen dreimal jährlich die Menschen in Deutschland zu ihrem

Sparverhalten. Die aktuelle repräsentative Erhebung unter 2.006

Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern fand im Juni 2026 statt. Es handelt sich um

die 87. Befragung seit Beginn der Erhebungsreihe im Jahr 1997.

Über den Verband der Privaten Bausparkassen

Der Verband der Privaten Bausparkassen e. V. mit Sitz in Berlin vertritt die

Interessen der privaten Bausparkassen in Deutschland. Er setzt sich für stabile

und verlässliche Rahmenbedingungen für das Bausparen ein und bringt sich aktiv

in die wohnungs- und finanzpolitische Diskussion ein. Ziel ist es, breite

Bevölkerungsschichten beim Erwerb von Wohneigentum, bei der Modernisierung von

Wohnraum und bei der langfristigen Finanzierung zu unterstützen.

Pressekontakt:

Germaine Dahlmann

Leiterin Kommunikation

Verband der Privaten Bausparkassen e.V.

030-590091-534

mailto:dahlmann@vdpb.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/29403/6332373

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