Polizei führt 30 Schließfachbesitzer zwangsweise vor


GELSENKIRCHEN (dpa-AFX) - Nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen Ende 2025 werden ab heute Schließfachinhaber zwangsweise vorgeführt, die bislang nicht auf Vernehmungstermine der Polizei reagiert haben. Dies habe die Staatsanwaltschaft Essen angeordnet, wie die Polizei Gelsenkirchen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

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In einer überwiegenden Mehrzahl der mehr als 3.000 Fälle sind die Vernehmungen demnach abgeschlossen. Bei rund 30 Schließfachbesitzern seien die angeordneten Vorladungen unbeachtet geblieben. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft "werden diese Personen daher nun von der Polizei zwangsweise vorgeführt", heißt es weiter.

Insgesamt sind bei der Polizei Gelsenkirchen seit dem Aufbruch der Schließfächer 650 Hinweise eingegangen. Zur Qualität und zum Stand der Ermittlungen äußert sich die Polizei nicht.

Bei dem spektakulären Einbruch hatten Unbekannte Ende 2025 mehr als 3.000 Schließfächer aufgebrochen. Der Schaden liegt nach Schätzungen in zwei- oder sogar dreistelliger Millionenhöhe./lic/DP/stw

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