Pressestimme: 'Allgemeine Zeitung' zu Eskalation in Nahost


MAINZ (dpa-AFX) - "Allgemeine Zeitung" zu Eskalation in Nahost:

"Der Autoritätsverlust des Großstrategen im Weißen Haus ist offensichtlich: Feind und Freund pfeifen mittlerweile auf die Ansagen Trumps. Wundern darf das eigentlich niemanden. Denn trotz schwerer militärischer Verluste geht das schon totgesagte Regime in Teheran bisher als klarer politischer Sieger aus dem Konflikt hervor. Israels Premier Netanjahu, der Trump zu diesem Krieg überredet hat, verfolgt längst ein neues Ziel: die Ausschaltung der Hisbollah. Dafür ist er bereit, den Libanon zu ruinieren und den Süden des Nachbarlandes in einen zweiten Gazastreifen zu verwandeln. Das wird noch eine Weile dauern - weshalb Israels Interesse an einem Friedensschluss überschaubar sein dürfte. Die Aussicht auf einen Frieden, den Trump innenpolitisch dringend braucht, bleibt vage. Sieht man von den Mullahs in Teheran ab, kennt dieser vom US-Präsidenten leichtfertig begonnene Krieg nur Verlierer."/yyzz/DP/men

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