Pressestimme: 'Handelsblatt' zu Spahn-Nachfolge


DÜSSELDORF (dpa-AFX) - "Handelsblatt" zu Spahn-Nachfolge:

"In Wahrheit wird hinter den Kulissen längst nicht allein über das Hier und Jetzt nachgedacht. Es geht um eine neue Zeit - und genau das setzt den CDU-Vorsitzenden wie den CSU-Chef unter Druck. Mit Spahn ist ein Schwergewicht abgetreten, das Merz hätte gefährlich werden können. Sein Nachfolger wird - ganz gleich, ob Mann oder Frau - schwerlich kurzfristig in den Kreis möglicher Kanzlerkandidaten aufsteigen. Doch kann die Antwort auf die F-Frage die K-Frage von einem Triell auf ein Duell verengen. Und das würde lauten: Merz oder Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. So lässt sich erklären, dass Alexander Dobrindt gehandelt wird. Er wäre der erste Unionsfraktionschef, den die CSU stellt und der nicht aus einem der CDU-Landesverbände stammt."/DP/jha

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