Pressestimme: 'Handelsblatt' zum G20-Treffen


DÜSSELDORF (dpa-AFX) - "Handelsblatt" zum G20-Treffen:

"Trump schürt mit seiner Nach-mir-die-Sintflut-Schuldenpolitik, der Aushöhlung der Unabhängigkeit der US-Notenbank und dem Irankrieg ohnehin schon gewaltige Unsicherheiten. Das alles kam auf dem G20-Treffen aber nur kurz zur Sprache. Dabei hätte der Gipfel eigentlich das Ziel haben müssen, die nervösen Finanzmärkte wieder zu beruhigen. Doch dieses Signal blieb aus. Stattdessen lobte sich die US-Regierung ausgiebig selbst. Der "amerikanische Kapitalismus" sei die "entscheidende Kraft" für das Wachstum der Weltwirtschaft, schwärmte US-Finanzminister Scott Bessent. Investoren glauben diese Phrasen angesichts der horrenden Verschuldung aber offenbar nicht mehr in vollem Umfang, wie die steigenden Zinsen zeigen. Damit wächst die Hoffnung, dass die Finanzmärkte vielleicht doch noch zum Disziplinierungskorrektiv werden, gegen das auch ein Donald Trump nicht ankommt."/DP/jha

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