Prognose erhöht

FedEx-Aktie gefragt: Logistikkonzern hebt Gewinnprognose an - Sparprogramm trägt Früchte


FedEx-Aktie gefragt: Logistikkonzern hebt Gewinnprognose an - Sparprogramm trägt Früchte

FedEx profitiert von Fortschritten beim Umbau und Sparprogramm und steigert die Gewinnziele. Starke Quartalszahlen und optimistischer Ausblick geben Rückenwind.

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Der US-Logistikkonzern FedEx hat trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten infolge der Kriege im Nahen Osten und der Ukraine sowie der US-Zollpolitik die Gewinnerwartung für das bis Ende Mai laufende Geschäftsjahr erhöht. Grund für die erhöhte Prognose sind die Fortschritte beim Netzwerk-Umbau sowie beim Sparprogramm, wie der DHL- und UPS-Konkurrent am Donnerstag nach Börsenschluss in Memphis mitteilte. Im dritten Quartal konnte FedEx Umsatz und Ergebnisse steigern. Die Aktie legt am Freitag an der NYSE zeitweise um 1,6 Prozent zu auf 361,81 US-Dollar. Neben der erhöhten Prognose überzeugten die Investoren auch die Quartalszahlen. Diese fielen besser als erwartet aus.

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Für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 peilt FedEx nun beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn je Aktie ein Anstieg auf 19,30 bis 20,10 US-Dollar an. Bislang hatte der Konzern mit maximal 19 Dollar gerechnet. Die neue Prognose liegt über der bisherigen Erwartung der Experten.

Der Logistikkonzern gilt oft als wirtschaftlicher Gradmesser, da sein Geschäft eine breite Palette von Branchen und Verbrauchern auf der ganzen Welt abdeckt. FedEx rechnet zwar nicht damit, dass sich der Krieg im Nahen Osten direkt auf das eigene Geschäft auswirkt. Allerdings belasteten etwa die aufgrund des Konflikts höheren Energiepreise die Weltwirtschaft, erklärte das Unternehmen.

Die Nachfragetrends blieben vor dem vierten Quartal im Wesentlichen unverändert, sagte Unternehmenschef Raj Subramaniam in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Die ersten beiden Märzwochen verliefen in etwa im Rahmen der eigenen Erwartungen. Zudem teilte der Konzern mit, die Ausgliederung des Frachtgeschäfts sei weiterhin für Juni geplant.

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In den drei Monaten bis Ende Februar kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um gut acht Prozent auf 24 Milliarden Dollar. Der von Analysten viel beachtete bereinigte Gewinn je Aktie verbesserte sich um mehr als 16 Prozent auf 5,25 Dollar. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 1,06 Milliarden Dollar und damit ebenfalls gut 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

/mne/zb/men/jha/

MEMPHIS (dpa-AFX)

Bildquellen: Laszlo Halasi / Shutterstock.com, ricochet64 / Shutterstock.com

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