Prognose präzisiert

Mercedes-Benz-Aktie trotzdem stärker: Mercedes-Benz verdient weniger


Mercedes-Benz-Aktie trotzdem stärker: Mercedes-Benz verdient weniger

Mercedes-Benz hat auch im zweiten Quartal angesichts eines schwierigeren Marktumfeldes besonders in China bei leicht rückläufigen Umsätzen deutlich weniger verdient.

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Die Rendite im Kerngeschäft mit Premiumautos sank wie schon zum Jahresstart. Die Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigte der Stuttgarter DAX-Konzern Mercedes-Benz auf Konzernebene, präzisierte sie aber bei den Segmenten. Die bereinigte Umsatzrendite im Segment Cars soll nun bei 10 bis 11 Prozent landen anstatt 10 bis 12 Prozent. Bei Vans ist der Konzern optimistischer und sieht die bereinigte Umsatzrendite bei 14 bis 15 Prozent anstatt 12 bis 14 Prozent. Im Segment Mobility hängt das Ziel nun niedriger, bei 8,5 bis 9,5 Prozent anstatt 10 bis 12 Prozent.

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Im zweiten Quartal sank der Umsatz laut Mitteilung um knapp 4 Prozent auf 36,7 Milliarden Euro. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sackte um 19 Prozent auf 4,04 Milliarden Euro deutlich stärker ab. Die bereinigte Rendite im Autogeschäft erreichte in den drei Monaten April bis Juni 10,2 Prozent nach noch 13,5 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das Konzernergebnis im Quartal ging um 16 Prozent auf 3,06 Milliarden Euro beziehungsweise je Aktie auf 2,95 Euro von 3,34 Euro zurück.

Im Gesamtjahr will der Autokonzern auf Konzernebene weiterhin auf Vorjahresniveau erreichen. Das Konzern-EBIT dürfte leicht unter dem Vorjahreswert liegen. Der Free Cashflow soll weiter leicht unter Vorjahr landen.

Mercedes-Benz kappt Renditeerwartung 2024 bei Cars, erhöht bei Vans

Mercedes-Benz hat nach den Entwicklungen im zweiten Quartal seine Renditeerwartungen auf Segmentebene für das Gesamtjahr deutlich verändert. Bei Cars wurde die Zielspanne am oberen Ende gekappt, bei Vans die Spanne angehoben, bei Mobility deutlich gesenkt. Bei Cars sollen im zweiten Halbjahr Absatz und Modellmix verbessert, und das aktuelle Preisniveau gehalten und verteidigt werden, das Gebrauchtwagengeschäft zeige eine "gewisse Normalisierung". Bei Vans basiert die höhere Renditeerwartung auf einer "weiterhin gesunden Preisdurchsetzung und einer vorteilhaften Absatzstruktur, die durch umfangreiche Kostensenkungen unterstützt wird". Bei Mobility spiegele die niedrigere Renditeerwartung das anspruchsvolle Marktumfeld und die länger noch höheren Zinssätze wider. Die Verbesserung der Kreditrisikokosten werde zum Teil durch weiter steigende Kosten für Ladeinfrastruktur und ein herausforderndes Marktumfeld vor allem in China aufgewogen. Der Konzern will weiterhin an Effizienzen arbeiten.

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Die bereinigte Umsatzrendite im Segment Cars soll 2024 nun bei 10 bis 11 Prozent landen anstatt 10 bis 12 Prozent (2Q 10,2%, Vj 13,5%). Bei Vans ist der Konzern optimistischer und sieht die bereinigte Umsatzrendite bei 14 bis 15 Prozent anstatt 12 bis 14 Prozent (2Q 17,5%, Vj 15,5%). Im Segment Mobility hängt das Ziel nun niedriger, bei 8,5 bis 9,5 Prozent anstatt 10 bis 12 Prozent (2Q 8,4%, Vj 12,8%).

Mercedes-Benz-Aktie dreht in Plus

Die Quartalszahlen von Mercedes-Benz setzten den Aktien des Autobauers am Freitag nur anfänglich weiter zu. Die Mercedes-Benz-Aktie gab via XETRA vorübergehend ab, zum Handelsende ging es jedoch wieder 0,10 Prozent auf 63,02 Euro aufwärts.

STUTTGART (Dow Jones) / FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: wegosi / Shutterstock.com, Frank Gaertner / Shutterstock.com

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29.06.26 Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Neutral UBS AG
29.06.26 Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Buy Jefferies & Company Inc.
26.06.26 Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Market-Perform Bernstein Research
25.06.26 Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Market-Perform Bernstein Research
02.06.26 Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Overweight JP Morgan Chase & Co.