Robuste Verbraucherausgaben

Visa-Aktie dennoch tiefer: Umsatz- und Gewinnanstieg im ersten Quartal


Visa-Aktie dennoch tiefer: Umsatz- und Gewinnanstieg im ersten Quartal

Der US-Zahlungsdienstleister Visa hat im ersten Quartal dank robuster Verbraucherausgaben mehr verdient und umgesetzt als von Experten erwartet.

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Der Gewinn sei unter dem Strich um 14 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 5,9 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Der Nettoumsatz legte um 15 Prozent auf 10,9 Milliarden US-Dollar zu.

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Die Visa-Aktie verliert im Handel dennoch 2,44 Prozent auf 323,65 Dollar. Möglicherweise hatten sich Investoren ein so deutlich über den Markterwartungen liegendes Zahlenwerk wie beim Konkurrenten Mastercard erhofft. Im New Yorker Handel am Donnerstag hatten Visa-Aktien mit plus 1,5 Prozent geschlossen, während MasterCard um gut 4 Prozent anzogen.

Die amerikanische Kreditkartenbranche steht aktuell unter Beschuss von US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte Mitte Januar angekündigt, dass ab dem 20. Januar für Kreditkarten ein Jahr lang ein Maximalzinssatz von zehn Prozent gelten soll. Unklar war zunächst, ob und wenn ja, wie Trumps Plan zu realisieren ist.

Trump verspricht sich davon, das Leben von US-Amerikanern "erschwinglich" zu machen: Viele von ihnen leben von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck und haben keine großen Rücklagen. Zudem ist der Kauf auf Pump in den Vereinigten Staaten deutlich üblicher als in Deutschland, sodass sich viele verschulden und Kreditkartenzinsen jeden Monat aufs Neue bedienen müssen. Nach Angaben der US-Notenbank Federal Reserve von November 2025 lag der durchschnittliche Zinssatz für Kreditkarten zwischen Ende 2023 und Ende 2024 bei 21,5 Prozent. Trump fordert dementsprechend mehr als eine Halbierung.

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Trumps Ankündigung stieß bei den Banken und Lobbyvereinigungen auf Unmut. Die Zinsobergrenze werde dazu führen, dass Kredite eingeschränkter vergeben werden dürften und "verheerende Folgen für Millionen amerikanischer Familien und kleiner Unternehmen hätte", warnten sie in einer gemeinsamen Erklärung. Was genau die Konsequenzen sein sollen, ließen sie indes offen.

/he/so

SAN FRANCISCO (dpa-AFX)

Bildquellen: Valeri Potapova / Shutterstock.com, varandah / Shutterstock.com

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03.08.26 Visa Kaufen DZ BANK
29.07.26 Visa Outperform RBC Capital Markets
29.07.26 Visa Buy UBS AG
29.07.26 Visa Overweight JP Morgan Chase & Co.
29.04.26 Visa Buy UBS AG

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