Rote Vorzeichen

Aktien von Rheinmetall, HENSOLDT und RENK: Gewinnmitnahmen setzen sich am Pfingstmontag fort


Aktien von Rheinmetall, HENSOLDT und RENK: Gewinnmitnahmen setzen sich am Pfingstmontag fort

RENK, HENSOLDT und Rheinmetall setzen am Pfingstmontag ihren Abwärtstrend fort. Schon am Freitag hatten umfangreiche Gewinnmitnahmen eingesetzt.

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• Rüstungsaktien erleben am Pfingstmontag weiteren Kursrückgang
• Freitag war bereits von Gewinnmitnahmen und negativen Analystenkommentaren geprägt
• Analysten sehen viel Aufwärtspotenzial bereits im Kurs eingepreist

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Rüstungssektor im Rückwärtsgang: Talfahrt seit Freitag

Für die deutschen Rüstungswerte wie RENK, HENSOLDT und Rheinmetall ging es am Pfingstmontag weiter nach unten. So gaben RENK via XETRA 1,60 Prozent auf 77,34 Euro nach, bei HENSOLDT stand ein Minus von 2,52 Prozent auf 96,60 Euro an der Tafel und Rheinmetall-Aktien schwächten sich um 0,76 Prozent auf 1.774,50 Euro ab.

Dieser Rückgang setzt eine Entwicklung fort, die bereits am Freitag mit massiven Gewinnmitnahmen begonnen hatte. Nach einer monatelangen Rally geraten die europäischen Rüstungsaktien nun zusehends unter Druck. Trotz grundsätzlich positiver Branchenaussichten, wie gut gefüllten Auftragsbüchern und politischer Unterstützung, sehen Analysten vieles bereits in den aktuellen Kursen eingepreist. Selbst die Meldung, dass die deutschen Verteidigungsausgaben auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen sollen, wurde von Marktteilnehmern zunehmend als bereits antizipiert gewertet.

Freitag: Deutliche Kursverluste und Analysten-Reaktionen

Der vergangene Freitag war bereits von spürbaren Verlusten für die Rüstungsaktien geprägt. Die RENK-Aktie fiel im XETRA-Geschäft um 6,24 Prozent auf 78,60 Euro. Dies geschah, nachdem Analysten von BNP Paribas Exane das Papier von "Neutral" auf "Underperform" herabgestuft hatten, obwohl das Kursziel von 46 Euro auf 72 Euro angehoben wurde. Auch die HENSOLDT-Titel verloren schlussendlich 6,42 Prozent auf 99,10 Euro, obgleich sie laut Investing.com auf "Neutral" hochgestuft worden waren. Die Rheinmetall-Aktie konnte ebenfalls nicht von einer Kurszielanhebung auf 2.300 Euro profitieren und gab schließlich 4,99 Prozent auf 1.788,00 Euro ab.

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Unterschiedliche Analystenstimmen und ambitionierte Bewertungen

Die jüngsten Analysteneinschätzungen spiegeln die unterschiedlichen Aussichten und Herausforderungen innerhalb des Sektors wider. Während BNP Paribas Exane ihr "Outperform"-Rating für Rheinmetall mit einem auf 2.300 Euro erhöhten Kursziel beibehielt - was das Vertrauen in Wachstum durch erhöhte Beschaffungsausgaben, Fusionen und Kooperationen widerspiegelt -, äußerte sich Analyst Sebastian Growe skeptischer zu RENK. Angesichts der jüngsten Bewertung sieht Growe bei RENK keinen weiteren Spielraum und hat die Papiere auf "Underperform" herabgestuft. HENSOLDT wurde im selben Zuge lediglich auf "Neutral" angehoben. Insgesamt verweisen Analysten auf das bereits ambitionierte Bewertungsniveau vieler Rüstungswerte. Obwohl die Auftragsbücher gut gefüllt sind und politische Unterstützung besteht, rechnen Experten kurzfristig mit Rückschlägen und Konsolidierungen an den Märkten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Tobias Arhelger / Shutterstock.com, Postmodern Studio / Shutterstock.com

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09:01 Rheinmetall Buy Jefferies & Company Inc.
08.07.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
08.07.26 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
07.07.26 Rheinmetall Buy UBS AG
03.07.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG