ROUNDUP: Acht Häfen schließen sich zusammen


BERLIN (dpa-AFX) - Acht bedeutende See- und Binnenhäfen schließen sich zusammen und gründen die Allianz "Deutsche Seehäfen". "Die deutschen Häfen stehen vor gewaltigen Transformationsaufgaben", teilte Holger Banik vom Hafenunternehmen Niedersachsen Ports (NPorts) mit. "Diese können wir nur gemeinsam mit Bund und Ländern bewältigen."

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Der neuen Allianz gehören neben NPorts die Hafengesellschaften Hamburg Port Authority, Bremenports, Rostock Port, Lübeck Port Authority, Brunsbüttel Ports, Seehafen Kiel sowie der Duisburger Hafen an.

Welche Ziele die Hafenbetreiber verfolgen

Die Allianz versteht sich nach eigenen Angaben als gemeinsame Ansprechpartnerin für Bund und Länder bei den Herausforderungen der kommenden Jahre - von der Energiewende über die Modernisierung der Infrastruktur bis hin zu steigenden Anforderungen an Resilienz und Sicherheit.

Die Hafenbetreiber wollen mit dem Zusammenschluss erreichen, dass die Häfen als Infrastruktur von nationaler Bedeutung anerkannt werden. Sie fordern, dass sich der Bund stärker bei der Finanzierung einbringt, insbesondere bei Investitionen in Energie, Sicherheit und Infrastruktur. Außerdem setzt sich die Allianz für schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren ein.

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Die Häfen stehen unter erheblichem Handlungsdruck: Der Modernisierungsbedarf beläuft sich nach eigenen Berechnungen auf rund 15 Milliarden Euro. Ihre Positionen möchte die Allianz erstmals am 10. Juni (18.30 Uhr) in der Hamburger Landesvertretung in Berlin vorstellen.

Zentralverband spricht von zeitlich befristeter Initiative

Die Hafenwirtschaft und einige Hafenverwaltungen sind im Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) in Hamburg organisiert. Der ZDS teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, es handle sich um eine zeitlich befristete Initiative und der ZDS unterstütze diese. "Angesichts der aktuellen Herausforderungen ist entschlossenes Handeln dringend erforderlich."/miu/DP/jha

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