ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Iran-Hängepartie bremst den Wochenauftakt


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PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Mangels Fortschritten in den Gesprächen zur Beendigung des Iran-Kriegs hat der EuroStoxx 50 am Montag leicht nachgegeben. Der Weg zur Wiederöffnung der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus bleibe ungewiss, schrieben die Experten der Großbank UBS um den Investmentchef Mark Haefele.

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US-Präsident Donald Trump und der Iran hatten jeweils Friedensvorschläge der Gegenseite zur Beilegung des Konflikts als nicht akzeptabel zurückgewiesen. Wieder anziehende Ölpreise und damit erneut einhergehende Inflationssorgen waren die Folge.

Der Leitindex der Eurozone verlor 0,27 Prozent auf 5.895,45 Punkte. Außerhalb des gemeinsamen Währungsraums legte der schweizerische SMI minimal auf 13.101,33 Zähler zu. Der Londoner FTSE 100 (Footsie ) zeigte sich dank Gewinnen bei den Rohstoffwerten robuster, indem er um 0,36 Prozent auf 10.269,43 Punkte stieg.

In der europäischen Sektorwertung waren die Telekom-Werte stark gefragt, die allgemein als defensivere Anlagevariante angesehen werden. Dabei stachen die im Stoxx Europe 600 Telecommunications und im FTSE 100 enthaltenen Titel von Airtel Africa positiv heraus, die an der "Footsie"-Spitze 14,5 Prozent höher aus dem Handel gingen. Bei dem Unternehmen hatte es Spekulationen darüber gegeben, dass Mehrheitsaktionär Bharti Airtel seine Beteiligungsstruktur neu ordnen könnte.

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Asos (ASOS) stiegen um 6,7 Prozent. Der Verkauf eines Logistikzentrums an die Supermarktkette Marks & Spencer (MarksSpencer) überraschte positiv. Die Vereinbarung wird zu einem signifikanten einmaligen Vorsteuergewinn führen. Für die Aktien von Marks & Spencer ging es um 2,8 Prozent nach unten.

Die Anteile von IAG (International Consolidated Airlines) zogen um 6,4 Prozent an. Die Fluggesellschaft-Holding hatte den Haltern einer Anleihe ein Wandlungsangebot unterbreitet.

Am EuroStoxx-Ende fielen die Aktien von LVMH (LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton) um 4,4 Prozent. Das Wachstum in Europas Luxusbranche bleibe schwach, schrieb Analyst Nick Anderson von der Privatbank Berenberg. Er sieht die aktuelle Kurserholung als "Bärenmarktrally" und rät, sie zum Ausstieg zu nutzen.

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Die Titel von Argenx (arGEN-X) zogen um drei Prozent an. Sie profitierten von einer Zulassungserweiterung in den USA für das Medikament Vyvgart gegen die Autoimmunkrankheit Myasthenia gravis.

Die Streichung einer Kaufempfehlung durch Bank of America (BofA) ließ den Kurs des französischen Autobauers Renault um 2,3 Prozent sinken - etwas stärker als bei den ebenfalls abgestuften Aktien von Stellantis, die aber auch über dem Sektorschnitt um 1,8 Prozent fielen. Die Titel des Opel- und Peugeot-Mutterkonzerns bewertet die US-Bank nun mit "Underperform". Damit schätzt BofA Stellantis als einen der am wenigsten attraktiven Werte in ihrem Beobachtungsuniversum ein. "Chinas Expansion in Europa beschleunigt sich", schrieb Analyst Horst Schneider und verwies auf Ölpreis-Risiken und das Thema Treibstoffeffizienz, das die Nachfrage zunehmend verändere: "Gesamtbetriebskostenvorteile von Elektrofahrzeugen verstärken den Druck auf den Massenmarkt."/la/he

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