ROUNDUP/Aktien New York: Chipwerte belasten Nasdaq kräftig - Dow leicht im Plus


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NEW YORK (dpa-AFX) - Nach der Kurserholung am Freitag haben sich die US-Aktienmärkte zu Wochenbeginn uneinheitlich entwickelt. Während der überwiegend mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial am Montag moderat zulegte, ging es für den marktbreiten S&P 500 und besonders deutlich für den technologielastigen Auswahlindex NASDAQ 100 abwärts.

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Negative Vorgaben aus Asien, die am Mittwoch nachbörslich anstehenden Quartalszahlen NVIDIA sowie Spekulationen über Preiserhöhungen wegen steigender Kosten bei der KI-Chip-Koryphäe verunsichern den weltweiten Chipsektor. Hinzu kommen die Entwicklungen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran.

Im frühen Handel legte der Dow um 0,3 Prozent auf 53.422 Punkte zu. Der S&P 500 sank um 0,4 Prozent auf 7.645 Punkte, während der Nasdaq 100 um 1,3 Prozent auf 28.920 Punkte absackte.

Während einer im Tagesverlauf in Washington angekündigten Pressekonferenz will US-Finanzminister Scott Bessent die "härtesten Sanktionen der Geschichte" gegen den Iran vorstellen. Damit soll das dortige Regime gezwungen werden, die für die Weltwirtschaft wichtige Straße von Hormus wieder freizugeben. Der Iran warnte die USA vor schweren Konsequenzen eines Wirtschaftskriegs.

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Am Donnerstag findet das Notenbanktreffen in Jackson Hole, unter anderem mit einer Rede des Fed-Chefs Kevin Warsh statt. Hiervon erhoffen sich Anleger angesichts hoher Ölpreise und gestiegener Anleiherenditen Hinweise auf den künftigen Zinspfad der US-Notenbank. Entscheidend werde sein, ob Warsh stärker über die Inflation oder über den Anleihemarkt besorgt sei, sagte Josh Gilbert, Analyst bei eToro.

Unter den sogenannten Magnificent Seven, den sieben größten Techgiganten der USA, war die Nvidia-Aktie (NVIDIA) Schlusslicht mit minus 2,5 Prozent. Tesla folgte mit minus 2,4 Prozent, während die restlichen fünf Mitglieder Gewinne verbuchten. Das kleinste Plus verzeichneten Meta (Meta Platforms (ex Facebook)) und Microsoft mit 0,4 Prozent, das deutlichste die Google (Alphabet C (ex Google))-Mutter Alphabet (Alphabet A (ex Google)) mit 1,1 Prozent.

Zu Nvidia hieß es am Markt, dass alle Augen darauf gerichtet seien, ob der KI-Chiphersteller die hohen Erwartungen übertreffen könne und auch wie deutlich. Deutsche-Bank-Experte Jim Reid wies zudem darauf hin, dass der Aktienkurs nach den letzten vier Veröffentlichungen stets nachgegeben habe, da die positiven Überraschungen nicht mehr so deutlich gewesen seien wie in der Vergangenheit.

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Außer Nvidia zeigten sich im Nasdaq 100 auch Arm Holdings (Arm), Applied Materials, AMD (AMD (Advanced Micro Devices) ), Intel und Micron (Micron Technology) sehr schwach mit Verlusten von bis zu 7,5 Prozent.

Die Aktie des Klebstoffherstellers und Henkel (Henkel vz)-Konkurrenten H.B. Fuller (H B Fuller) gab um 1,2 Prozent nach. Der Verwaltungsrat lehnte das Übernahmeangebot des Investors Ancora für die Sparte Building Adhesives als unzureichend ab.

Nvent Electric (nVent Electric) verlor 1,1 Prozent. Der Hersteller von Schaltschränken und Rack-Systemen für Rechenzentren vereinbarte die Übernahme des privaten Rechenzentren-Ausrüsters Maverick Power für 1,75 Milliarden US-Dollar.

Regenxbio (REGENXBIO) sackte um rund 23 Prozent ab, nachdem der Arzneimittel-Entwickler bekannt gegeben hatte, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA einen klinischen Stopp für seine in der Erprobung befindliche Gentherapie gegen das Hunter-Syndrom verhängt hat./ck/he

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