ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow tritt auf der Stelle


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NEW YORK (dpa-AFX) - Mit behaupteter Tendenz sind die Standardwerte an der Wall Street am Dienstag aus dem Handel gegangen. Die Technologiewerte an der Nasdaq legten überwiegend den Rückwärtsgang ein. Die Anleger hätten sich vor den geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed am Mittwoch nicht allzuweit aus dem Fenster lehnen wollen, hieß es.

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Der Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) schloss 0,01 Prozent höher bei 33 984,93 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500, der am Montag ein weiteres Rekordhoch erklommen hatte, ging es hingegen um 0,02 Prozent auf 4186,72 Zähler abwärts. Der technologielastige NASDAQ 100 fiel um 0,47 Prozent auf 13 960,28 Punkte.

Einige Quartalsberichte gab es bereits am Dienstag zu verarbeiten, die für ein durchwachsenes Feedback der Anleger sorgten. Kräftigster Kursgewinner waren UPS (United Parcel Service) mit einem Plus von mehr als 10 Prozent. Ein Boom in allen Geschäftsfeldern hatte den US-Paketdienst im ersten Quartal überraschend stark angetrieben. Die Papiere des Konkurrenten FedEx legten daraufhin um 4,3 Prozent zu.

Die am Vorabend nach Börsenschluss präsentierten Zahlen von Tesla kamen an der Börse nicht gut an. Die Papiere des Elektroautobauers sackten um 4,5 Prozent ab. Tesla fuhr zu Jahresbeginn seinen bisher höchsten Quartalsgewinn ein, allerdings aufpoliert mit dem Handel von Abgaszertifikaten und Gewinnen aus Bitcoin-Spekulationen. JPMorgan-Experte Ryan Brinkman betonte, der operative Gewinn habe die Erwartungen im ersten Quartal verfehlt.

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Verluste hinnehmen mussten zudem die Aktionäre der Mischkonzerne General Electric (GE) mit minus 0,6 Prozent und 3M mit minus 2,6 Prozent. Bei GE machte sich ein Milliardenverlust in der Jet-Leasingsparte bemerkbar, der zu einem unerwartet hohen Barmittelabfluss beitrug. Bei 3M bemängelten Analysten, dass das Unternehmen seinen Ausblick nach dem starken Jahresbeginn nicht angehoben hatte.

Bei Eli Lilly (Eli Lilly and) ging es um 2,7 Prozent bergab. Der Pharmakonzern senkte seine diesjährigen Ziele, weil er inzwischen von einem geringeren Nachfrageschub für seine Corona-Antikörpercocktails ausgeht. Am Markt wurde dies vor dem Hintergrund der erst kürzlich entzogenen US-Notfallzulassung für das Medikament Bamlanivimab gesehen.

Besser kamen die Resultate des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Raytheon (Raytheon Technologies) an, dessen Aktien um 2,2 Prozent zulegten. Nach einem starken Jahresauftakt hob das Unternehmen die Ziele für 2021 leicht an. Jetzt soll noch mehr Geld in den Rückkauf eigener Aktien fließen. Außerdem peilt der vor einem Jahr formierte Konzern nun höhere Synergien aus seiner Fusion an.

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Der Euro-Kurs notierte zuletzt bei 1,2087 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2088 (Montag: 1,2085) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8272 (0,8274) Euro gekostet. US-Anleihen verbuchten Verluste. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel um 0,29 Prozent auf 131,98 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Anleihen betrug 1,63 Prozent./edh/he

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