ROUNDUP: Berichte über Verletzte bei Erdbeben in Japan


KUMAMOTO (dpa-AFX) - Bei einem Erdbeben der Stärke 7,1 sind im Südwesten Japans ersten Berichten zufolge mehrere Menschen verletzt worden. Es gingen bei der Feuerwehr zahlreiche Notrufe ein, berichtete der japanische Fernsehsender NHK. Zudem gebe es Meldungen über Brände, die geprüft würden. In rund 48 000 Haushalten in der besonders schwer betroffenen Präfektur Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu sei der Strom ausgefallen, hieß es weiter.

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Japans Regierungschefin Sanae Takaichi wies ihre Ministerien an, die Lage schnell zu erfassen und nötige Notfall-Maßnahmen zu treffen. Die nationale Wetterbehörde gab eine Warnung vor Flutwellen von bis einem Meter Höhe aus.

Keine Unregelmäßigkeiten an Atomkraftwerken

Das Bebenzentrum lag in der Region Kumamoto in einer Tiefe von zehn Kilometern. Es gebe keine Unregelmäßigkeiten an Atomkraftwerken durch die starke Erschütterung, berichteten japanische Medien unter Berufung auf die Betreiber. Auf Autobahnen in Kyushu - vorwiegend in der Präfektur Kumamoto - seien mehrere Streckenabschnitte gesperrt worden, berichtete NHK weiter. Kurz nach dem ersten Beben kam es auf Kyushu zu starken Nachbeben.

Die Region Kumamoto war vor zehn Jahren von einem ebenfalls schweren Erdbeben der Stärke 7,3 heimgesucht worden. Dutzende Menschen waren dabei damals direkt ums Leben gekommen. Zehntausende weitere mussten zeitweise in Notunterkünften untergebracht werden. Zudem gab es schwere Schäden an Gebäuden, darunter an der berühmten Burg von Kumamoto./ln/DP/mis

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