ROUNDUP: Fuchs startet Quartal besser als erwartet - Aktie legt deutlich zu


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MANNHEIM (dpa-AFX) - Der Schmierstoffhersteller Fuchs (FUCHS SE VZ) ist mit zum Teil deutlichen Zuwächsen in das Jahr gestartet. "Zu dieser positiven Entwicklung trugen neben dem Geschäftsausbau und einem disziplinierten Kostenmanagement insbesondere eine zusätzliche Nachfrage im März sowie die erfolgreiche Veräußerung eines Grundstücks in Australien bei", sagte Konzernchef Stefan Fuchs laut einer Mitteilung am Mittwoch. Während das Unternehmen wegen der Inflation das Umsatzziel für das laufende Jahr anhob, senkte es die Prognose für den freien Barmittelzufluss vor Zukäufen aufgrund stark gestiegener Rohstoffkosten und Verkaufspreise.

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An der Börse kamen die Zahlen sehr gut an. Die Vorzugsaktie legte am Vormittag um 7,4 Prozent zu und gehörte damit zu den größten Gewinnern im MDAX, dem Index für mittelgroße Werte. Analyst Constantin Hesse vom Investmenthaus Jefferies zufolge hat das Unternehmen mit seinen Zahlen die Erwartungen übertroffen. Das reduzierte Ziel für den freien Mittelzufluss vor Akquisitionen sei hingegen schon erwartet worden.

Im ersten Quartal wuchs der Umsatz um ein Prozent 934 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich um 16 Prozent auf 125 Millionen Euro. Während das Unternehmen in der Region Asien-Pazifik operativ deutlich mehr verdiente, ging das Ergebnis in Nord- und Südamerika um fast ein Zehntel zurück. Fuchs führte dies vor allem auf den schwächeren US-Dollar zurück. In der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) konnte das Unternehmen das Ergebnis vor allem dank Deutschland und Südafrika deutlich verbessern.

Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 89 Millionen Euro, ein Plus von ebenfalls 16 Prozent zum Vorjahr. Mit den Kennziffern übertraf Fuchs die Erwartungen der Analysten. Den freien Barmittelzufluss vor Zukäufen konnte das Unternehmen mit 54 Millionen Euro mehr als verdreifachen.

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"Der Konflikt im Nahen Osten und insbesondere die Sperrung der Straße von Hormus wird uns unabhängig vom weiteren Verlauf der Auseinandersetzung im laufenden Geschäftsjahr vor große Aufgaben stellen", sagte Firmenlenker Fuchs. Steigende Rohstoffpreise und Lieferengpässe forderten das Unternehmen bereits heute heraus. Die Lage werde in den kommenden Monaten angespannt bleiben. Deshalb werde das Unternehmen, die steigenden Rohstoffkosten mit zeitnahen Preiserhöhungen ausgleichen.

Im laufenden Jahr soll der Umsatz nun deutlich auf über 3,7 Milliarden Euro steigen. Für die freien Barmittel vor Zukäufen werden jetzt deutlich unter 270 Millionen Euro erwartet. Zuvor standen beim Umsatz 3,7 Milliarden und für der freie Barmittelzufluss vor Zukäufen 270 Millionen im Plan. Der operative Gewinn (Ebit) soll sich unterdessen weiterhin auf 450 Millionen Euro verbessern.

Für den Mannheimer Schmierstoffhersteller, der knapp 6.900 Mitarbeiter beschäftigt, ist vor allem die Auto- und Nutzfahrzeugindustrie wichtig. Fuchs macht hier rund 30 Prozent des Umsatzes. Der Umbruch vom Verbrenner zum Elektromotor führt auch bei Fuchs zu Veränderungen. Daneben hat der Konzern auch Kunden aus Bereichen wie Maschinenbau, Metallverarbeitung, Bergbau, Luft- und Raumfahrt sowie Land- und Forstwirtschaft./mne/niw/jha/

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24.09.26 FUCHS SE VZ Overweight JP Morgan Chase & Co.
08.09.26 FUCHS SE VZ Overweight JP Morgan Chase & Co.
07.08.26 FUCHS SE VZ Buy Jefferies & Company Inc.
03.08.26 FUCHS SE VZ Buy Deutsche Bank AG
31.07.26 FUCHS SE VZ Buy Jefferies & Company Inc.

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