ROUNDUP: Renault steigert Umsatz trotz Problemen bei Dacia - Aktie legt zu


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BOULOGNE-BILLANCOURT (dpa-AFX) - Der Autobauer Renault hat im ersten Quartal trotz Logistikproblemen bei der Marke Dacia den Umsatz gesteigert. Unter anderem ein besseres Finanzdienstleistungsgeschäft glich dabei Rückgänge bei den Dacia-Zulassungen mehr als aus. Der Konzernumsatz stieg um 7,3 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro, wie der Rivale von Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten weniger erwartet. An der Börse kamen die Nachrichten gut an.

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Renault bekräftigte zudem sein Ziel für das Gesamtjahr, eine operative Marge von rund 5,5 Prozent zu erreichen. Der Konzern verwies dabei auf ein gut gefülltes Auftragsbuch und einen Anstieg der Verkäufe von Elektroautos.

Für die Aktie ging es zuletzt um 2,5 Prozent nach oben. Seit Jahresbeginn hat sie neun Prozent an Wert eingebüßt, in den vergangenen zwölf Monaten sogar 28 Prozent. Für Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan ist Renault gut ins Jahr gestartet und hat im Kerngeschäft die Markterwartungen übertroffen.

Im ersten Quartal gingen die Zulassungen des Konzerns um 3,3 Prozent zurück, nachdem Logistikprobleme und schlechtes Wetter in der Straße von Gibraltar insbesondere Dacia ausgebremst hatten. Im März hat bei Dacia laut Mitteilung aber wieder eine Erholung eingesetzt. Auch eine aggressive Preissetzung von Wettbewerbern wie Stellantis belastete.

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Renault-Chef Francois Provost hat seit seinem Start vergangenen Juli mehrere Entscheidungen seines Vorgängers Luca de Meo rückgängig gemacht, auch als Reaktion auf die schleppende Nachfrage nach Elektroautos in Europa. Dazu gehörte die Rückabwicklung der Software- und Elektroeinheit Ampere, die zeitweise separat an die Börse gebracht werden sollte. Provost stoppte zudem einige Dacia-Investitionen, zog sich aus dem Langstrecken-Rennsport zurück und stellte mehrere Mobilitätsdienste ein.

Der Hersteller der Kleinwagen R5 und Clio will zudem weitere Kosten senken, um mögliche Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf Rohstoffe, Energie und Logistik abzufedern. Wie andere europäische Autobauer sieht sich Renault wachsendem Wettbewerb durch chinesische Hersteller wie BYD ausgesetzt.

Anfang des Monats hatte Renault Pläne bestätigt, in den kommenden zwei Jahren weltweit bis zu ein Fünftel der Ingenieurs-Stellen abzubauen. Allein in Frankreich könnten damit mehr als 1.100 Arbeitsplätze in der Produktentwicklung wegfallen, wie die Gewerkschaft CGT erklärte. Auch gibt es zunehmende Sorgen über eine mögliche Schließung eines Entwicklungsstandorts./err/lew/stk

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Datum Rating Analyst
23.09.26 Renault Outperform Bernstein Research
22.09.26 Renault Outperform Bernstein Research
16.09.26 Renault Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
24.08.26 Renault Sell UBS AG
21.08.26 Renault Equal Weight Barclays Capital

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