ROUNDUP: Vier Migranten sterben bei versuchter Fahrt über Ärmelkanal


DUNKERQUE (dpa-AFX) - Bei der versuchten Überquerung des Ärmelkanals von Frankreich nach Großbritannien sind vier Migranten ums Leben gekommen. Drei Menschen seien am Morgen tot in einem Boot bei Dunkerque entdeckt worden, das im Wasser trieb, teilte die maritime Präfektur mit. Das Boot war demnach in der Nacht zur Überfahrt nach Großbritannien aufgebrochen. Die Toten seien an Land gebracht worden. Die französische Hafenstadt Dunkerque liegt unweit der belgischen Grenze.

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Ein weiterer Migrant starb weiter südlich an der nordfranzösischen Küste, als er bei der Ortschaft Dannes mit zahlreichen anderen Menschen ein Boot zur Überfahrt bestiegen hatte, wie die Zeitung "La Voix du Nord" unter Verweis auf die örtlichen Behörden berichtete. Sechs weitere Migranten seien leicht verletzt worden, hieß es.

Immer wieder überqueren Migranten in kleinen Schlauchbooten den Ärmelkanal. Die Überfahrt ist gefährlich, vor allem weil der Meeresarm von vielen großen Schiffen befahren wird. Immer wieder kommen Menschen ums Leben.

London versucht seit längerem, die Migration auch mit französischer Hilfe einzudämmen und zahlt dafür Millionensummen an Paris. Am Mittwoch erreichten 752 Menschen in kleinen Booten über den Ärmelkanal Großbritannien, wie Zahlen des britischen Innenministeriums zeigen. Damit wurde der bislang höchste Tageswert in diesem Jahr verzeichnet./evs/DP/zb

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