Rückgang der Firmeninsolvenzen statt befürchteter Pleitewelle?


FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland sinkt seit Jahren. Selbst im Corona-Krisenjahr 2020 blieb die befürchtete Pleitewelle aus. Dank milliardenschwerer staatlicher Hilfen für die Wirtschaft in der Pandemie erwarteten Experten zuletzt auch in diesem Jahr keinen Anstieg. Wie viele Unternehmen 2021 Insolvenz anmelden mussten, berichtet am Mittwoch (10.30 Uhr) die Wirtschaftsauskunftei Creditreform in Frankfurt.

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Nach jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes meldeten deutsche Amtsgerichte im Zeitraum Januar bis August 9637 Anträge auf Unternehmensinsolvenz. Das waren 15,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Um eine Pleitewelle in der Corona-Krise abzuwenden, hatte der Staat neben Milliardenhilfen auch die Pflicht zum Insolvenzantrag bei Eintritt von Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit zeitweise ausgesetzt. Seit dem 1. Mai gilt die Insolvenzantragspflicht wieder vollumfänglich. Ausnahmen gibt es noch für Betriebe, die im Sommer Schäden durch Starkregen oder Überflutungen erlitten haben.

/mar/DP/nas

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