Russland und Aserbaidschan einigen sich nach Flugzeugabsturz


MOSKAU/BAKU (dpa-AFX) - Fast eineinhalb Jahre nach dem Absturz eines aserbaidschanischen Flugzeugs haben Moskau und Baku den Streit darüber beigelegt. Russland und Aserbaidschan seien zu einer "geeigneten Regelung der Folgen, einschließlich der Frage von Entschädigungen" gelangt, teilten die Außenministerien in Baku und Moskau mit. Details veröffentlichten sie nicht.

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Die Maschine mit 67 Menschen an Bord war im Dezember 2024 beim Landeanflug auf die tschetschenische Hauptstadt Grosny im Nordkaukasus in der Luft beschädigt worden. Dort war die Flugabwehr wegen ukrainischer Drohnen im Einsatz. Das Passagierflugzeug drehte ab und versuchte in Kasachstan zu landen. Bei der Bruchlandung kamen 38 Menschen ums Leben, das Flugzeug wurde zerstört.

Dass Moskau zunächst keine Verantwortung für den Absturz übernehmen wollte, führte zu Spannungen zwischen den beiden Ländern. Bei einem Treffen der Staatschefs Wladimir Putin und Ilham Aliyev im vergangenen Oktober gestand Putin schließlich ein, dass ein russisches Flugabwehrsystem den Absturz verursacht hatte. Er sicherte Schadenersatz zu./ksr/DP/jha

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