Schlappe eingesteckt

Mediaset-Aktie fällt nach Gerichtsurteil zu Vivendi-Streit


Mediaset-Aktie fällt nach Gerichtsurteil zu Vivendi-Streit

Der italienische Medienkonzern Mediaset hat im Streit um den im Jahr 2016 geplatzen Verkauf seiner Pay-TV-Tochter Mediaset Premium an Vivendi eine Schlappe eingesteckt.

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Laut Medienberichten urteilte ein Gericht in Mailand, dass die französische Vivendi SE dafür eine deutlich geringere Entschädigung zahlen muss, als Mediaset gefordert hatte. Der französische Mischkonzern und das italienische Medienunternehmen liegen seit dem Scheitern des Deals im Clinch. Die Mediaset-Aktie gibt am Dienstagmorgen 2,6 Prozent ab.

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Das Gericht verurteilte Vivendi den Berichten zu Folge zur Zahlung von 1,7 Millionen Euro Schadenersatz. Dem gegenüber stehen mutmaßlich entstandene Schäden von bis zu 720 Millionen Euro bei Mediaset und 1,3 Milliarden Euro bei dem Mediaset-Mehrheitsaktionär Fininvest, der von der Familie des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi kontrollierten Holdinggesellschaft.

Mediaset äußerte sich am Montagabend zufrieden, dass das Gericht in Mailand einen schweren Vertragsbruch durch Vivendi bestätigt habe, kündigte jedoch Berufung gegen die Höhe Schadenersatzes an.

Von Pietro Lombardi

MAILAND (Dow Jones)

Bildquellen: ERIC PIERMONT/AFP/Getty Images

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Datum Rating Analyst
13.12.23 Vivendi Overweight JP Morgan Chase & Co.
20.10.23 Vivendi Buy Deutsche Bank AG
04.09.23 Vivendi Equal Weight Barclays Capital
26.01.23 Vivendi Buy UBS AG
21.10.22 Vivendi Outperform Credit Suisse Group

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