Scholz warnt vor Risiko einer Schuldenkrise wegen Chinas Krediten an Süden


Von Andrea Thomas

STUTTGART/BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich besorgt gezeigt über das hohe Ausmaß an chinesischen Krediten an die Länder aus dem globalen Süden. Auf dem Katholikentag in Stuttgart sagte Scholz, man habe in der Vergangenheit wegen einer hohen Kreditvergabe eine globale Schulden- und Finanzkrise erleben müssen. Daher stimme man sich nun ab und informiere sich über die Kreditvergaben der verschiedenen Akteure, damit eine solche Wiederholung vermieden werden könne. Es sei wichtig, dass man China bei diesem Informationsaustausch miteinbezieht.

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"Sie sagen dann immer, sie seien Entwicklungsland, sie wüssten nicht genau, wie das geht, sie bräuchten noch Zeit", sagte Scholz. "Jedenfalls ist das so, dass das wirklich eine ernste Gefahr ist, dass die nächste große Schuldenkriese des globalen Südens aus Krediten stammt, die China weltweit vergeben hat und selbst nicht ganz überblickt, weil so viele Akteure dabei sind."

Dies würde dann "sowohl China als auch diesen globalen Süden dann in eine größere Wirtschafts- und Finanzkrise stürzen und den Rest der Welt nicht untangiert lassen, um das mal höflich zu formulieren", warnte Scholz weiter.

Daher sei es ein "ernstes Anliegen", China mit einzubeziehen in diesen Austausch an Informationen über die Kreditvergabe.

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