Schwache Nachfrage

STO-Aktie stärker: Gewinnsprung im Rücken, Unsicherheit im Blick


STO-Aktie stärker: Gewinnsprung im Rücken, Unsicherheit im Blick

Der Farben- und Dämmstoffspezialist STO hat 2025 eine schwächere Nachfrage in der Baubranche zu spüren bekommen.

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Der Umsatz schrumpfte, die Ergebnisse legten aber vor allem dank Einsparungen zu. Die Rahmenbedingungen blieben sehr anspruchsvoll, teilte das im SDAX notierte Unternehmen am Donnerstag in Stühlingen mit. So seien die Folgen der internationalen Kriege und Handelskonflikte kaum berechenbar. Auch sei unklar, wie stark energetische Maßnahmen gefördert werden und der Wohnungsbau unterstützt wird. Daraus würden sich Risiken, aber auch Chancen für STO ergeben. Via XETRA notiert die STO-Aktie zeitweise 0,38 Prozent höher bei 104,40 Euro.

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Seit dem Jahreswechsel summiert sich damit der Kursverlust der Aktie auf rund 15 Prozent. Von seinem Hoch bei 260 Euro Ende 2022 ist der Anteilsschein damit weit entfernt.

Für das laufende Jahr zeigte sich der Vorstand um Konzernlenker Rainer Hüttenberger vorsichtig. Der Farbenspezialist peilt 2026 einen operativen Gewinn (Ebit) von 56 bis 76 Millionen Euro an. Damit könnte das Ergebnis um 18 Prozent steigen, aber auch im schlimmsten Fall 13 Prozent unter dem Vorjahreswert herauskommen. Der Umsatz soll auf 1,62 Milliarden Euro klettern.

Im Auftaktquartal haben den Konzern ungünstige Wetterbedingungen belastet. Der Erlös habe in den ersten drei Monaten 2026 unter dem Vorjahresniveau und unter den Erwartungen gelegen, hieß es. Der für das Quartal übliche Verlust falle deshalb voraussichtlich höher aus als im Vorjahr.

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Im Gesamtjahr 2025 schrumpfte der Umsatz im Jahresvergleich um 1,3 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro. Neben einer schwachen Baukonjunktur in vielen Kernmärkten habe eine große Unsicherheit durch die globalen Krisen sowie unkalkulierbare Zoll- und Handelsbestimmungen belastet. In Deutschland seien die Genehmigungszahlen nur langsam gestiegen. So behinderten hohe Baukosten und bürokratische Hürden eine durchgreifende Belebung der Branche.

Operativ lief es für das Unternehmen dank Sparmaßnahmen besser: Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um 9,5 Prozent auf 64,4 Millionen Euro zu. Unter dem Strich zog der Nettogewinn um 4,3 Prozent an auf 39,2 Millionen Euro. Die Dividende will das Unternehmen stabil halten.

Zudem wurde der Vertrag von Hüttenberger und Vorstandsmitglied Désirée Konrad verlängert, wie das Unternehmen weiter mitteilte.

/mne/men/stk

STÜHLINGEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Oxie99 / Shutterstock.com, create jobs 51 / Shutterstock

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