Sechste Generation

Stellantis-Aktie etwas schwächer: Opel präsentiert neuen Astra als Hoffnungsträger - Montage in Rüsselsheim


Stellantis-Aktie etwas schwächer: Opel präsentiert neuen Astra als Hoffnungsträger - Montage in Rüsselsheim

Der Autobauer Opel hat sein neues Kompaktmodell Astra als Hoffnungsträger im Stammwerk Rüsselsheim präsentiert.

Unter der Regie des Stellantis-Konzerns wird das Modell erstmals mit einem Hybrid-Antrieb aus Verbrenner- und Elektromotor angeboten. Eine voll elektrische Version soll ab 2023 als "Astra-e" folgen, kündigte der neue Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz am Mittwoch in Rüsselsheim an. An der Astra-Präsentation nahm auch der Liverpooler Fußballtrainer und Markenbotschafter Jürgen Klopp teil.

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Von der sechsten Generation des Kadett-Nachfolgers sind seit 1991 unter den Marken Opel und Vauxhall bislang rund 15 Millionen Exemplare verkauft worden. Er bleibt auch in Zeiten des SUV-Booms eines der wichtigsten Autos für die einzige deutsche Marke in dem multinationalen Stellantis-Konzern und wird derzeit ausschließlich in Rüsselsheim montiert. Stellantis ist aus der Fusion von Fiat-Chrysler und der Peugeot-Mutter PSA entstanden.

Für den ab Oktober bestellbaren Astra wird die Produktion im stark geschrumpften Stammwerk Rüsselsheim zum Jahresende um 300 auf 2400 Mitarbeiter gestärkt. Sie montieren auf einer Linie neben dem Astra und dem Opel Insignia auch ein Modell der Schwestermarke DS. Ab Jahresende ist wieder ein Zweischichtbetrieb geplant, sagte Werksleiter Michael Lewald. Wegen der schwachen Nachfrage hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Kurzarbeit an dem Traditions-Standort bei Frankfurt gegeben. Insgesamt sind dort noch rund 10 000 Menschen bei Opel beschäftigt.

Seit der Übernahme im August 2017 hatte der heutige Stellantis-Chef Carlos Tavares bei Opel einen harten Sanierungskurs durchgesetzt. Neue Modelle entstanden seitdem aus Kostengründen ausschließlich auf Plattformen des neuen Mutterkonzerns. Der Astra ist daher in vielen Teilen baugleich mit Modellen der Konzernmarken Peugeot und DS. Stellantis will ab 2024 vier neue Plattformen für die gesamte Konzernpalette anbieten.

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In Rüsselsheim wurden nach der Übernahme Teile der Entwicklung ebenso verkauft wie das Testcenter und weitere Immobilien. Nach einer Einigung mit der IG Metall wurden tausende Arbeitsplätze gestrichen und die Menschen mit Abfindungen oder Vorruhestandsgeld nach Hause geschickt.

An der EuroNext in Paris geht es für die Stellantis-Aktie um 0,82 Prozent auf 16,87 Euro nach unten.

RÜSSELSHEIM (dpa-AFX)

Bildquellen: FotograFFF / Shutterstock.com

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Datum Rating Analyst
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23.09.26 Stellantis Underperform Bernstein Research
22.09.26 Stellantis Underperform Bernstein Research
16.09.26 Stellantis Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
14.08.26 Stellantis Neutral Goldman Sachs Group Inc.

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