Sensorunternehmen Sick: So soll der Stellenabbau laufen


WALDKIRCH (dpa-AFX) - Der Sensorspezialist Sick hat eigenen Angaben zufolge mit dem Betriebsrat eine Einigung zum Stellenabbau in Südbaden erzielt. Statt wie Mitte April dieses Jahres kommuniziert, sollen nun rund 450 Stellen statt 500 wegfallen. Gründe für den Stellenabbau seien die seit 2023 deutlich veränderten wirtschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen sowie die anhaltenden geopolitisch bedingten Marktunsicherheiten, hieß es laut Mitteilung des Unternehmens aus Waldkirch (Kreis Emmendingen).

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230 Stellen sollen demnach aktiv in Südbaden abgebaut werden, hinzu komme eine weitere Reduktion durch natürliche Fluktuation und altersbedingte Austritte. Die Umsetzung erfolge auf Grundlage eines Interessenausgleichs und Sozialplans, der umfassende Unterstützungsmaßnahmen für die Betroffenen vorsehe, etwa finanzielle Ausgleichsleistungen sowie Angebote zur beruflichen Neuorientierung. Ziel sei es, die Auswirkungen für die betroffenen Mitarbeitenden bestmöglich abzufedern. Betriebsbedingte Kündigungen könnten letztlich aber nicht ausgeschlossen werden, sagte ein Sprecher auf Nachfrage.

Sick beschäftigte Ende 2025 laut dem Geschäftsbericht weltweit 10.158 Menschen, nach 11.804 Menschen zum Vorjahreszeitpunkt. 2025 lag der Umsatz bei 1,85 Milliarden Euro./rwi/DP/zb

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