Siegmund setzt bei Arbeitskräftemangel auf Rückkehrer


MAGDEBURG (dpa-AFX) - AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund setzt im Kampf gegen den Arbeitskräftemangel in Sachsen-Anhalt unter anderem auf die Rückkehr ausgewanderter Deutscher. Sollte die AfD die Landesregierung führen, rechnet er mit Hunderten Rückkehrern, wie Siegmund in der MDR-Wahlarena sagte.

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Damit ließe sich die erwartete Lücke allerdings nur zu einem kleinen Teil schließen. Nach einer in der Sendung genannten Prognose könnten Sachsen-Anhalt künftig rund 200.000 Arbeitskräfte fehlen. Neben Rückkehrern setzt Siegmund auf mehr Automatisierung, den Einsatz Künstlicher Intelligenz und eine schlankere Verwaltung.

Viele Ausgewanderte könnten nach seiner Überzeugung trotz höherer Auslandslöhne zurückkehren. "Weil nicht für jeden Geld alles im Leben ist", sagte Siegmund. Manche Menschen vermissten ihre Heimat und ihre Angehörigen. Ihn hätten unter anderem Menschen aus Ungarn, Norwegen und von den Kanarischen Inseln kontaktiert.

Ministerpräsident Sven Schulze hält Zuwanderung dagegen für unverzichtbar. Derzeit schieden in Sachsen-Anhalt zwei Menschen aus dem Arbeitsmarkt aus, während nur einer nachkomme, erklärte der CDU-Politiker. "Es wäre vollkommen unrealistisch zu glauben, dass wir das allein mit Menschen aus Sachsen-Anhalt oder den umliegenden Bundesländern schaffen." Ähnlich argumentierte auch Armin Willingmann von der SPD./djj/DP/he

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