Sonderbeauftragter bestellt

Neobank: Aufsicht nimmt N 26 an die Kandare


Neobank: Aufsicht nimmt N 26 an die Kandare

Die Finanzaufsicht Bafin knöpft sich erneut die Smartphone-Bank N26 vor. Der Berliner Neobroker steht bereits wegen unzureichender Geldwäschebekämpfung unter Beobachtung.

von Wolfgang Ehrensberger, €uro am Sonntag

Wie die Aufsicht jetzt mitteilte, ist fürN 26 ein Sonderbeauftragter bestellt worden, außerdem wurde eine "Wachstumsbeschränkung" verhängt. Die Bafin macht vor allem das starke Wachstum von N26 für die andauernden Mängel verantwortlich. Nun sollen Kundenwachstum und einzelne Risikopositionen begrenzt werden, wie es heißt. "Das Neukundenwachstum der N 26 Bank wird auf 50.000 Neukunden pro Monat begrenzt. Zudem sind immobilienbesicherte Forderungen auf 500 Millionen Euro beschränkt", erklärte die Bafin. Die Bank soll die Schwachstellen innerhalb einer festgelegten Frist beseitigen.

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Die Bank hatte zuletzt die Marke von rund sieben Millionen Kunden überschritten. Bei der jüngsten Finanzierungsrunde sammelte das Institut 900 Millionen Dollar ein. Mit einer Bewertung von neun Milliarden Dollar ist N 26 das wertvollste deutsche Fintech - und übertrifft den Börsenwert der Commerzbank (8,4 Milliarden Euro).








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Bildquellen: Ascannio / Shutterstock.com

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